Sonntag, 7. Oktober 2018

[Rezension|Werbung] „Spätsommerliebe“ von Petra Durst-Benning



„Spätsommerliebe“ ist ein Roman von Petra Durst-Benning und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Im Genießerdorf blühte im letzten Sommer nicht nur das Geschäft, sondern auch die Liebe. Magdalena und Christine sind glücklich, doch der Alltag holt sie schnell ein. Der Gastwirt Apostoles bringt Feuer in Magdalenas Leben, aber sie ist von den neuen chaotischen griechischen Verhältnissen überfordert. Auch Christine kann sich nur schwer auf Reinhards Fürsorge einlassen und ihre alten Muster aufgeben. Als sich dann eine Autorin von Liebesromanen in ihre Pension einmietet, knistert regelrecht die Luft in Maierhofen. Sich zu verlieben ist einfach – aber wird es den Maierhofen-Frauen gelingen, ihre Gefühle in den Spätsommer hinüberzuretten? 

Meine Meinung:
„Spätsommerliebe“ ist nun schon der 4. Band der Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning und knüpft nahtlos an Band 3 an, kann aber dennoch auch unabhängig von der vorigen Büchern gelesen werden. Magdalena und Apostoles, die wir in Band 3 kennengelernt haben, und die auch dort zusammengefunden haben, stehen in Band 4 nun im Mittelpunkt; sowie auch Christine, die mit ihrem B&B nun richtig durchstartet. Ihr neuer Dauergast, Michelle, steht auch im Mittelpunkt. Magdalena schmeißt Apostoles nach einem Streit raus. Apostoles ist zutiefst traurig und will Magdalena zurückgewinnen, indem er ein Fest für sie und die anderen Maierhofener veranstaltet. Die Geschichte um die beiden finde ich gut, ist für mich aber nicht das Entscheidende im Buch. Christine, hingegen, macht sich richtig viel Druck mit ihrem B&B und bekommt dafür auch die Quittung. Christine fand ich schon im vorigen Band richtig toll und somit fand ich es ungemein spannend zu lesen wie es ihr nun ergeht. Am meisten beeindruckt hat mich in diesem neuen Band aber Michelle. Meiner Meinung nach passt sie total gut ins Geschehen und nach Maierhofen. Michelle musste aus ihrem Alltag raus und wollte einen kitschigen Roman mit garantiertem Happy-End in Maierhofen schreiben. Das ist total einfach, denkt sie, schließlich lesen sich solche Romane ja auch leicht. Aber sie wird mit vielen Hürden konfrontiert und so streift sie durch Maierhofen, lernt das „echte“ Leben kennen und bekommt so ganz neue Anreize für ihren Roman. Tatsächlich fand ich es richtig spannend, so quasi mal hinter die Kulissen einer Autorin zu schauen. Ich denke, dass Petra Durst-Benning diesen Teil eben aus ihrer eigenen Erfahrung heraus sehr authentisch beschrieben hat. Michelle war mir wirklich richtig sympathisch. Wie es bei guten Büchern so ist: Am Ende war es schade, dass es vorbei war. Ich habe es wieder richtig genossen nach Maierhofen zu reisen. 

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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