Samstag, 12. August 2017

[Rezension] „Das Vermächtnis des Vaters“ von Jeffrey Archer



„Das Vermächtnis des Vaters“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2015 im Heyne Verlag.


Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ...

Meine Meinung:
Der erste Teile hatte ja ein wirklich offenes Ende und so ist es gut, dass Band 2 nahtlos an den ersten Band anknüpft. Im zweiten Band befinden wir uns in der Zeit von 1939 bis 1945. Ich würde aber in jedem Fall empfehlen, den ersten Band vorher gelesen zu haben. Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass man viele Stellen eher nicht gut versteht. Auch im zweiten Band herrscht wieder Spannung pur und ich konnte das Buch mal wieder kaum aus der Hand legen. Die verschiedenen Schauplätze, sie sich doch so toll fügen, sind großartig beschrieben. Die Charaktere haben sich sehr gut entwickelt. Vor allen Dingen hat sich Emma prächtig gemacht. Man merkt, dass sie eine selbstbewusste Frau geworden ist. Auch Harrys Mutter hat sich in meinen Augen prächtig entwickelt. Was für eine starke Frau! Ich empfehle dieses Buch unheimlich gerne weiter und freu mich nun schon auf die weiteren Bände vom Erzählmeister Jeffrey Archer. 

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 

Sonntag, 6. August 2017

[Rezension] „Mordsacker“ von Cathrin Moeller



„Mordsacker“ ist ein Roman von Cathrin Moeller und erschien 2017 im Mira Taschenbuch Verlag.

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

Meine Meinung:
Nachdem ich die „Spreewaldgurkenverschwörung“ von Cathrin Moeller so sehr genossen habe, war ich ganz hibbelig und konnte ihren neuen Roman kaum erwarten. Eigentlich sind Krimis ja wirklich nicht mein Genre, aber für Cathrin Moeller mache ich da mit großer Freude eine Ausnahme. Bei so viel Charme und Witz und der passenden Situationskomik begebe selbst ich mich gerne auf die Suche nach dem Mörder. Die Protagonistin Klara Himmel (allein der Name 😊) war mir direkt sympathisch. Ihr Mann, der Dorfpolizist, ist ziemlich krank und Klara befürchtet, dass er den letzten Mordfall nicht ordentlich bearbeitet hat. Alles sieht nach einem Unfall aus als Bauer Schlönkamp tot in der Güllegrube gefunden wird. An einen Unfall glaubt Klara aber nicht und weil sie mal eine Rolle als Kommissarin hatte, kennt sie sich quasi aus und übernimmt kurzer Hand den Fall selbst. Ihr Mann weiß davon natürlich nichts. Muss er auch nicht. Mit viel Ideenreichtum gelingt es Klara den Fall zu lösen. Der Weg dahin ist eigenartig, schräg und überhaupt nicht professionell aber vor allen Dingen unheimlich witzig für den Leser! Ihre Tochter, Sophie, hilft ihr dabei ein wenig und auch der örtliche Bestatter Herr Grube ist mit von der Partie. Herr Grube war mir im Übrigen auch total sympathisch. Ich mochte seinen schwarzen Humor sehr. Natürlich werde ich hier nicht verraten wie der Fall endet, aber die Wendung am Ende hat mich wirklich sehr überrascht. Der Schreibstil von Cathrin Moeller ist großartig, schön locker und mit viel Wortwitz gelingt es ihr, dass ich mich zu jeder Zeit als Teil des Buches gefühlt habe. Gerne hätte ich bei Klara Himmel geklingelt und mit ihr ein Stückchen Käsekuchen vernascht. 

Das Cover passt super zur Geschichte. Die Farben sind klasse und es ist ein richtiger Hingucker im Buchladen!

In der Grundschule ließ Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet. Ihr Debütroman „Wolfgang muss weg!“ landete auf Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 

Danke, liebe Cathrin, für das tolle Buch und für die persönliche Widmung. Ich freue mich jetzt schon ganz besonders auf Teil 2!





Donnerstag, 27. Juli 2017

[Rezension] „Ein Weinberg zum Verlieben“ von Kayte Nunn



„Ein Weinberg zum Verlieben“ ist ein Roman von Kayte Nunn und erschien 2017 im Piper Verlag.

Das Schicksal meint es nicht gut mit Rose Bennett. Ihre Karriere als Spitzenköchin endete abrupt, nun wendet sie Burger im Sekundentakt. Als sie dann auch noch von ihrem Freund sitzen gelassen wird, reicht es ihr. Kurz entschlossen bucht sie einen Flug. Ihr nächster Halt: eine australische Weinfarm im ländlichen Shingle Valley. Ihr nächster Job: die Verköstigung der dreiköpfigen Winzersfamilie. Und mit einem Mal scheint sich der Wind in ihrem Leben zu drehen. Denn Rose kocht sich nicht nur in die Herzen der Kinder, auch der junge Winzer ist für ihre Rezepte und Reize durchaus empfänglich …

Meine Meinung:
Sowohl Cover als auch Titel haben mich wirklich neugierig gemacht auf das Buch, wobei ich mir gar nicht soooo viel erwartet habe. Somit wurde ich von diesem Buch komplett überrascht. Positiv! Kayte Nunn schreibt wirklich sehr schön locker und leicht, das macht es kurzweilig und man hat das Buch eigentlich recht schnell durchgelesen. Die Protagonisten sind sehr schön ausgearbeitet und sie waren mir sehr sympathisch. Man bekommt hier und da schonmal ein paar Informationen rund um den Weinanbau und der Verarbeitung mit auf den Weg, allerdings wirklich in angenehmen Portionen, sodass aus dem tollen lockeren Roman kein Sachbuch über den Weinanbau wird. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich würde gerne weiter Bücher von Kayte Nunn lesen und kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung geben.

Ein schönes Cover – ganz passend zum Titel und zur Geschichte.

Kayte Nunn war ehemals Herausgeberin der Zeitschrift Gourmet Traveller WINE und arbeitet heute als freie Redakteurin für Print- und digitale Medien. Sie schreibt für die Dossiers Reise, Gesundheit, Balance, Elternschaft und Lifestyle und konnte mit ihren Kurzgeschichten bereits nationale und mehr ...

Fazit: 

Ich möchte mich rechtherzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] „Frühstück mit Meerblick“ von Debbie Johnson



„Frühstück mit Meerblick“ ist ein Roman von Debbie Johnson und erschien 2017 im Heyne Verlag.

Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …

Meine Meinung:
Ein nettes Sommerbuch mit einem wirklich sehr vorhersehbaren Ende. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und das Buch ist im Allgemeinen in mehrere Teile unterteilt (Woche 1 bis Woche 6). Ich hätte mir noch etwas Tiefe gewünscht und irgendwie hätte ich es mir auch etwas romantischer vorgestellt. Auf ein klein wenig Romantik folgt viel Trauer. Wenn man denkt es geht aufwärts, dann stirbt der Hund. Aber hinter dem Buch steckt eine gute Idee und mit ihrer einfachen und lockeren Schreibweise, hat Debbie Johnson ein nettes Buch geschaffen.

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Sommerlich, leicht und frisch. Sehr modern.

Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.

Fazit:


Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Montag, 26. Juni 2017

[Rezension] „Die Zitronenschwestern“ von Valentina Cebeni



„Die Zitronenschwestern“ ist ein Roman von Valentina Cebeni und erschien 2017 im Penguin Verlag.
Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Meine Meinung:
Ich glaube, bei diesem Buch habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Dieses Buch ist auf eine Art irgendwie mystisch, die Charaktere sind unnahbar und das macht es mir schwer. Aber die Grundidee hinter der Geschichte ist toll. Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, dennoch nicht ganz meins. Sicherlich der Ursprungssprache geschuldet, finde ich die Namen der Charaktere etwas verwirrend. Hin und wieder konnte mich das Buch aber doch richtig packen aber im Groben fand ich es etwas zu langatmig. Schade. Die vielen Rezepte reißen es dann aber noch heraus. Ich freu mich schon einige davon auszuprobieren.

Das Cover ist klasse und passt wirklich perfekt zum Titel.

Valentina Cebeni wurde 1985 in Rom geboren, doch sie trägt das türkisblaue Meer, das die Küste Sardiniens umspielt, im Herzen. Bereits seit ihrer Kindheit hat sie zwei große Leidenschaften: für mitreißende Geschichten und für das Kochen und Backen. Sie liebt es, über die Rezepte ihrer Familie die gemeinsame Vergangenheit wiederzuentdecken. "Die Zitronenschwestern" ist ihr Debüt in deutscher Sprache.

Fazit: 

Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Sonntag, 25. Juni 2017

[Rezension] „Die Blütensammlerin“ von Petra Durst-Benning



„Die Blütensammlerin“ ist ein Roman von Petra Durst-Benning und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …

Meine Meinung:
Ich habe das Buch aufgeschlagen und war augenblicklich wieder drin im Genießerdorf Maierhofen. Wie gewohnt beschreibt die Autorin ihre Charaktere im Buch so lebendig und frisch und auch die Landschaften und die Umgebung so toll, dass man sofort das Gefühlt hat mittendrin zu sein. Wie auch in den vorherigen Büchern, gibt es wieder so einige Köstlichkeiten im Buch in Form von Rezepten. Das finde ich wirklich klasse! Ganz toll finde ich außerdem, dass die Autorin ihre eigene Geschichte erzählt, wie es zu diesem Buch überhaupt kam. Im Single-Zeitalter ist das Thema mehr als aktuell. Das Buch ist nun schon Band drei der Maierhofen-Reihe und ich hoffe, es ist nicht das letzte. Dieses Buch und speziell die komplette Maierhofen-Reihe kann ich euch wärmstens ans Herz legen.
Auch dieses Cover ist wieder wunderschön und ich hätte am Liebsten auch gerne so einen tollen Weidenkranz mit verschiedenen Blüten um ihn irgendwo in meinem Haus zu dekorieren.
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin und arbeitete einige Jahre im Im- und Export. Dann stieg sie in das Antiquitätengeschäft ihrer Eltern ein. Seitdem schreibt sie Romane. Mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden lebt sie südlich von Stuttgart auf dem Land. All ihre Romane sind Spiegel-Bestseller.


Fazit: 


Ich möchte mich rechtherzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Samstag, 24. Juni 2017

Ich bin wieder zurück aus der Pause

Ihr Lieben, 

Manchmal gibt es Momente im Leben, da muss man seine geliebten Dinge einfach zur Seite legen. So war es in den letzten Monaten bei mir. Gezwungenermaßen musste ich meine Bücher zur Seite legen. Die letzte Phase unseres Hausbaus hat mich wirklich intensiv gefordert. Somit hielt ich in jeder freien Minute den Malerpinsel oder die Malerrolle in der Hand, anstelle meiner geliebten Bücher. 


Auch wenn es noch einen Monat nach dem Umzug mehr als genug Arbeit gibt, sollen die Bücher und der Blog nicht mehr zu kurz kommen. Ich werde in der nächsten Zeit noch meine ausstehenden Rezensionen online stellen und dann soll es hier wie gewohnt weiter gehen. Ich freu mich so sehr drauf. Ich habe den Blog wirklich sehr vermisst. 

Lasst es euch gut gehen!

Herzliche Grüße,
Lesefeuer

Donnerstag, 22. Juni 2017

[Rezension] „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ von Sybille A. Schmadalla



„Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

Meine Meinung:
Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand. 

Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

Fazit: 


Montag, 8. Mai 2017

[Rezension] „Courage zeigen“ von Sebastian Krumbiegel



„Courage zeigen“ von Sebastian Krumbiegel, erschien 2017 im Gütersloher Verlagshaus (Verlagsgruppe Randomhouse) und siedelt sich in dem Genre Sachbuch an.

Das Thema Courage ist für Sebastian Krumbiegel nicht erst seit dem traumatischen Überfall auf ihn durch Rechtsradikale enorm wichtig. Schon als Jugendlicher im rigiden DDR-System und während seiner Ausbildung im Thomanerchor fiel er durch sein rebellisches Naturell auf. Da kamen die Umbrüche, die zum Ende der DDR führten, gerade recht. Jetzt zieht Sebastian Krumbiegel eine Zwischenbilanz seines Lebens und verknüpft seine Biographie mit zeitgeschichtlichen Ereignissen. Denn beides gehört untrennbar zusammen. So lernen wir ihn aus mehreren Perspektiven kennen: als Popstar und Musiker, als Zweifler und sozial Engagierten. Und Krumbiegel offenbart seine zentralen Fragen: Wann habe ich mich für etwas stark gemacht? Wann fehlten mir Mut und Haltung? Und was habe ich daraus gelernt?

Meine Meinung:
Ich bin Prinzenfan seit meiner Kindheit. Früher haben wir die Kassetten im Auto hoch und runter gehört und mein allererstes Konzert, was ich jemals besucht habe, war ein Prinzenkonzert im Jahr 1993 oder 1994. Schon alleine aus diesem Grund musste ich „Courage zeigen“ von Sebastian Krumbiegel lesen. Das Buch ist keine Autobiografie im eigentlichen Sinne, es ist vielmehr ein Buch mit und über Sebastian Krumbiegel; man liest über seine Vergangenheit als Thomaner, seine Vergangenheit in der DDR und sein politisches Engagement. Ich bin auch in der DDR geboren, war zur Wende 3 Jahre alt. Somit kann ich mich an diese Zeit nicht erinnern. Ich kenne all das nur aus Erzählungen meiner Eltern oder aus Filmen und Dokumentationen. Somit fand ich es spannend über die DDR Zeit zu lesen. Während seiner Schulzeit war er ein kleiner Rebell und seine Lehrer hatten es offensichtlich nicht immer leicht mit ihm, aber er hatte immer schon großes Talent und hat sich sozial engagiert. Dem System der DDR hat er sich gefügt. Die Geschichten und Anekdoten aus dem Thomanerchor und dem Internat fand ich äußerst spannend und interessant. Als Kind ist es sicher nicht immer ganz leicht so viel Fleiß, Ehrgeiz und Verständnis aufzubringen. Politik spielt in diesem Buch eine große Rolle. Politisch gesehen habe ich die gleiche Einstellung wie Sebastian und hatte immer mal Gänsehaut beim Lesen. Beispielsweise auf Seite 18: Er schreibt über die Anfänge von „Leipzig – Courage zeigen“. Am 1. Mai 1998 sollte am Leipziger Völkerschlacht-Denkmal eine Nazi-Kundgebung veranstaltet werden. Sebastian versuchte mit einigen Freunden, Gastronomen und - ganz wichtig - dem Oberbürgermeister der Stadt, innerhalb kurzer Zeit ein Konzert am Vorabend genau an dieser Stelle zu organisieren. Das gelang! Und wegen der großen Sicherheitsvorkehrungen konnte der Nazi-Aufmarsch am nächsten Tag nicht stattfinden. Gewonnen!!! Als ich das gelesen habe, hatte ich wirklich Gänsehaut! Ähnlich ging es mir auf der Seite 82: Nach einer Live-Sendung hat sich Sebastian mit Alexander Gauland unterhalten und fragte ihn, ob er nicht manchmal denke: „Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los“. Woraufhin Herr Gauland sagte: „Das sagt mir meiner Tochter auch immer.“ Meine Güte – dieser Mann sollte wirklich öfters mal auf seine Tochter hören. Sebastian bezieht klar Stellung zur AfD und ich kann mich da einfach nur dahinter stellen. Es gibt aber auch genug Stellen, wo man einfach nur lachen kann. Mit einer herrlichen Selbstironie, aber auch Selbstkritik schreibt Krumbiegel, was mir sehr imponiert und was mich nicht nur einmal zum Nachdenken und auch Hinterfragen meines eigenen Tuen und Handels gebracht hat. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Prinzenfan und auch für jeden, der sich ein wenig für Politik interessiert. Dieses Buch wird mich noch lange beschäftigen und entgegen meiner Prinzipien werde ich es vermutlich noch ein zweites oder sogar drittes mal lesen!

Sebastian Krumbiegel, geboren 1966, Sänger und Mitbegründer der „Prinzen". Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeiten. 2012 Bundesverdienstorden und Humanismus-Preis für Zivilcourage und soziales Engagement, 2015 Bambi für Musik National. Er lebt in Leipzig.

Fazit: 


Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.




Donnerstag, 27. April 2017

[Rezension] „Spiel der Zeit“ von Jeffrey Archer



„Spiel der Zeit“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2015 im Heyne Verlag.
England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...

Meine Meinung:
Mit dem ersten Band der großen Clifton Saga ist Jeffrey Archer ein tolles Werk gelungen, wie ich finde. Das Buch spielt von 1919 bis 1940. Das Buch ist unterteilt in mehrere Abschnitte. In jedem Abschnitt wird jeweils eine Person besonders beleuchtet und das jeweilige erste Kapitel eines jeden Abschnitts wird in der Ich-Form der jeweiligen Person geschrieben. Dann geht es immer in der 3. Person weiter. Es geht aber immer um die Familien Clifton und Barrington. Nachdem Jeffrey Archers Erzählweise so sehr gelobt wurde und ich große Buchbände ja eh liebe, musste ich die Clifton Saga lesen. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Auch ich kann bestätigen, dass Jeffrey Archer erzählen kann. Und wie er das kann! Spannung pur. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Wer plant, nur den ersten Teil zu lesen und dann nicht weiter – dem kann man dieses Buch nicht empfehlen. Denn das Ende ist grausig! Zumindest wenn man nicht weiterlesen will. Es ist so offen!!! Offener geht es nicht. Man muss nun einfach weiterlesen und glücklicherweise habe ich schon Band 2, 3 und 4 hier. Ich lese also sehr gerne weiter. 

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.
Fazit: 




Montag, 24. April 2017

[Rezension] „Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt



„Die Bücherfreundinnen“ ist ein Roman von Jo Platt und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will. 

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich nicht unbedingt das bekommen, was ich erwartet habe. Der Titel und auch der Klappentext lässt den Leser vermuten, dass es hier um einen Buchclub geht und somit das Thema Bücher ziemlich weit im Vordergrund stehen sollte. Dem ist aber nicht so! Es ist eine leichte Lektüre, aber es geht viel weniger um Bücher als ich mir das vorgestellt habe. Die Charaktere empfand ich etwas farblos und somit konnte ich die Freundinnen teils gar nicht wirklich auseinanderhalten. Aber gut. Das ist ein Buch für Zwischendurch, und liest sich schnell weg. Ein wenig Humor ist auch vorhanden.

Das Cover finde ich hübsch, es passt allerdings überhaupt nicht zum Titel und zur Geschichte.

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.

Fazit: 

Donnerstag, 20. April 2017

Gewinnspiel "Die Zitronenschwestern" - Gewinnauslosung

Hallo ihr Lieben, 

Mit eingeducktem Kopf möchte ich euch heute den Gewinner des Buches "Die Zitronenschwestern" bekannt geben. Ich bin zu spät - viel zu spät. Das sollte nicht passieren. Ist es aber leider. Aber besser spät als nie. 

Ich habe einige tolle Rezepte erhalten und sobald wir mal wieder ein wenig durchatmen können (sprich: wenn der Hausbau und der Umzug überstanden und meine Küche einsatzfähig ist), werde ich das eine oder andere Rezept mit großer Wahrscheinlichkeit nachkochen oder -backen. Vielen lieben Dank für eure Teilnahme!

Und nun, darf ich euch die Gewinnerin vorstellen. 


Melanie Weinmann


Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schicke mir doch zeitnah unter lesefeuer@gmail.com eine email mit deiner Adresse und ich werde dir das Buch zukommen lassen.

[Rezension] „Wenn das Leben Loopings dreht“ von Theresia Graw



„Wenn das Leben Loopings dreht“ ist ein Roman von Theresia Graw und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Franziska – verheiratet, zwei Kinder, gut situiert – erhält mit der Post aus heiterem Himmel Briefe an eine mysteriöse Laura Caspari, die in der Nachbarschaft niemand kennt. Nach langem Zögern öffnet Franziska die Briefe und erfährt darin von der dramatischen, lange zurückliegenden Liebesgeschichte zwischen Laura und dem Absender Alex. Zwischen Franziska und ihrem Mann sprühen schon seit Längerem keine Funken mehr, und so fühlt sie sich magisch angezogen von Alex und seinen romantischen, leidenschaftlichen Worten. Kurzerhand wirft sie alle Vernunft über Bord und begibt sich auf die Suche nach ihm. Und bald schon wird ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt!

Meine Meinung:
Wer eine leichte, lockere Lektüre sucht, der wird hier richtig fündig. Das Buch hat mich komplett überzeugt. Die kurzen Kapitel mach das Lesen kurzweilig, so wie ich es mag. Der Schreibstil ist modern und somit ist man direkt ein Teil der Geschichte und kann mit der Protagonistin mitfühlen, bangen, hoffen und auch mal verzweifelt sein. Die Geschichte rund um Franziska ist einfach toll. Ein Klischee reiht sich an das Nächste, aber das ist doch nicht schlimm. Zudem versucht die Autorin den Leser in die Irre zu führen; und das tut sie richtig gut. Denn bis zum Schluss wusste ich nicht so richtig wie das Buch enden wird. Eine klare Leseempfehlung. Ich werde in jedem Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen. 

Blumen auf einem Cover gehen ja irgendwie immer. Hier sind es selbst gebastelte Blumen. Toll!

Theresia Graw, geboren 1964, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaften. Als Journalistin war sie für verschiedene Radiosender tätig und arbeitet heute als Nachrichtenredakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München. Außerdem hat sie mehrere Kinderbücher veröffentlicht. Bei Blanvalet sind von ihr bereits die Romane »Das Liebesleben der Suppenschildkröte«, »Glück ist nichts für schwache Nerven« und »Wenn das Leben Loopings dreht« erschienen..

Fazit: 


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Mittwoch, 5. April 2017

[Rezension] „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes



„Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ ist ein Roman von Jojo Moyes und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …

Meine Meinung:
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, ich brauchte also meine Zeit um mit dem Buch warm zu werden. Zudem ist es mein erstes Buch von Jojo Moyes gewesen, aber ich war halt auch neugierig weil ihre Bücher so sehr hoch gelobt wurden im letzten Jahr. Das Thema der Geschichte ist keine sonderbar leichte Kost, und wenn man bedenkt, dass Jojo Moyes hier von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert wurde, erschreckt es mich doch sehr – auch wenn man es ja weiß – dass es solche Schicksale gab. Krieg ist nun mal ein Ausnahmezustand, und so hat man die Charaktere im Buch auch kennengelernt. Ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchem Charakter hier der Schwerpunkt lag, aber alle Frauen bringen ihre eigene – spannende – Geschichte mit. So sehr es mir anfangs auch schwer fiel ins Buch zu kommen, so schwer fiel es mir zum Schluss das Buch wegzulegen. Ich freu mich nun auf weitere Büher von Jojo Moyes und kann dieses Buch sehr gerne weiterempfehlen. 

Das Cover finde ich perfekt abgestimmt auf die Geschichte und den Titel.

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.

Fazit: 


Freitag, 31. März 2017

[Rezension] „Auch donnerstags geschehen Wunder“ von Manuela Inusa



„Auch donnerstags geschehen Wunder“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.

Meine Meinung:
Also für dieses Buch musste ich mir lange Gedanken machen zur Rezension. Diese Rezension fällt mir nicht leicht und ich weiß nicht mal richtig warum das so ist. Nachdem ich „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ sehr nett fand, wollte ich das neue Buch von Manuela Inusa auch lesen. Es hat mich allerdings nicht so ganz überzeugt wie das vorherige Buch. Warum? Der Klappentext war vielversprechend und auch so bin ich anfangs gut in das Buch gekommen. Doch plötzlich kam ich ins Stutzen. Ein Kapitel war zu Ende gelesen und das nächste begann genau wie das letzte? Sehr merkwürdig. Ich wollte schon den Verlag und die Autorin informieren, dass es da ein kleines Problem gab, bis ich weiterlas. Nun stellten sich doch Unterschiede heraus. Die Geschichte nimmt zwei Wege. Das hat mich anfangs wirklich total verwundert und irritiert, zumal ich darauf keinerlei Hinweis finden konnte. Schließlich konnte man aber beide Wege gut auseinanderhalten, da sie durch unterschiedliche Kapitelüberschriften gekennzeichnet sind. Der eine Weg lässt Marianne in Hamburg bleiben und ist mit deutschen Überschriften gekennzeichnet und der andere Weg lässt sie nach Schottland reisen – solche Kapitel sind mit einer englischen Überschrift versehen. Leider fehlte mir in der Geschichte etwas Spannung. Das hätte dem Buch wirklich gutgetan. Aber dennoch wurde dem Leser Schottland wirklich schön nähergebracht und man bekommt so richtig Lust auf leckere Kekse beim Lesen. In allem ein nettes Buch, bei dem ich ruhigen Gewissens 3 Sterne vergeben kann. 

Das Cover ist schön. Allerdings, ich weiß gar nicht woran es lag, habe ich die Verbindung zur Geschichte erst kurz vor dem Schluss bemerkt. Die Köstlichkeiten passen wirklich gut zur Geschichte. 

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Dienstag, 28. März 2017

[Gewinnspiel] "Die Zitronenschwestern"

Am 13. März erschien "Die Zitronenschwestern" von Valentina Cebeni.



Bei der Buch-Bestellung / Lieferung ist etwas schief gelaufen und ich habe das Buch doppelt erhalten. Das ist nun euer Glück. Nach Rücksprache mit dem Penguin Verlag, darf ich das Buch an euch verlosen. 
Da ich auch gerne koche und backe und immer an neuen interessanten Rezepten interessiert bin, möchte ich gerne von euch eure Lieblingsrezepte wissen. Passend zum Thema möchte ich Rezepte mit Zitrusfrüchten. Also lasst mich wissen, was ihr gerne mit Zitronen, Mandarinen, Orangen und Co in der Küche zaubert. 

Vielleicht werde ich dann auch eines (oder mehrere) der Rezepte passend zum Buch zubereiten.

Ich freu mich auf eure Rezepte im unten stehenden Formular bis zum 9. April 217, 18 Uhr. Ich werde mich dann bemühen, das Buch noch vor Ostern zu verschicken, um euch die Osterfeiertage zu versüßen. 




Teilnahmebedingungen
  • Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein, oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorweisen.
  • Der Teilnehmer muss seinen Namen angeben, Pseudonyme werden nicht akzeptiert.
  • Der Versand des Buches erfolgt nur innerhalb Deutschlands. Ich übernehme keine Haftung für den Postweg. 
  • Eine Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. 
  • Als Teilnehmer erklärt man sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes öffentlich genannt zu werden. 
  • Die Daten der Teilnehmer werden nach Gewinnspielende/Versand des Gewinns umgehend gelöscht.
  • Das Gewinnspiel wird nicht von Blogger oder Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu einer der beiden Seiten. 
  • Gewinnspielende: Sonntag, 9. April 2017; 18:00 Uhr.

[Rezension] „Friesenherzen und Winterzauber“ von Tanja Janz



„Friesenherzen und Winterzauber“ ist ein Roman von Tanja Janz und erschien 2016 im Mira Taschenbuch Verlag.

Die Hamburgerin Ellen muss vor ihrem Liebeskummer fliehen. Wie soll die Autorin da bloß für ihr neues Buch in Romantik schwelgen? Auf nach St. Peter Ording. Sofort ist sie verzaubert von den vereisten Salzwiesen, der Weite des Strandes und dem gemütlichsten Teeladen der Welt. Und von einem geheimnisvollen Briefkasten neben dem alten Leuchtturm. Ihm vertraut sie einen Brief mit ihren Gefühlen an. Was sie nie erwartet hätte: Am nächsten Tag erhält sie eine Antwort…

Meine Meinung:
Dass ich ein großer Fan von Tanja Janz bin, ist ja kein Geheimnis. Wenn auch sehr verspätet, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Halt! Eigentlich habe ich es diesmal gehört. Mein erstes Hörbuch. Und ich war begeistert. Mit gewohnter Leichtigkeit erzählt Tanja Janz die Geschichte über Helen. Vor lauter Liebeskummer flüchtet sie nach St. Peter Ording und bekommt von ihrem Verlag den Auftrag einen Liebesroman zu schreiben. Das ist für die Krimi-Autorin gar nicht so einfach und so sucht sie nach Inspiration in dem kleinen Örtchen. Als sie einen alten Briefkasten am Leuchtturm entdeckt, beginnt sie eine „Brieffreundschaft“ mit einem Unbekannten. Die Briefe, die sich beide austauschen, sind herzerwärmend. Zum Ende des Buches wird natürlich noch aufgelöst, wer der Unbekannte ist. Die Charaktere um Ellen fand ich auch allesamt sehr sympathisch. Am liebsten hätte ich auch gerne hin und wieder im gemütlichen Teeladen ausgeholfen, und natürlich auch mal eine schöne Tasse Tee geschlürft. Mit diesem Buch hat Tanja Janz wieder eine tolle Geschichte kreiert und mich als Leser komplett begeistert

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Es gibt mir so ein heimeliges, warmes Gefühl und auch der Leuchtturm, um den es im Buch geht, ist im Hintergrund zu sehen. Somit finde ich das Cover perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und legt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter- Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.

Fazit: 


Freitag, 24. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 24

Tag 24: Wohin willst du dich traumlesen?

Ich liebe Bücher, die in England spielen. In kleinen englischen Dörfern, bei denen man beim Lesen schon den Duft und die Brise der Themse in der Nase hat. Da ich selbst einige Zeit in der Nähe von London, in einem kleinen beschaulichen Dorf gewohnt habe, was englischer einfach nicht sein kann, liebe ich es mich (buchtechnisch) dorthin zu träumen. 

Das Buch "Mein wunderbares Gartencafe" von Carole Matthews hat das beispielsweise geschafft. Die Geschichte spielt ganz in der Nähe von Marlow, wo ich gewohnt habe, und somit konnte ich mich so wunderbar in das Geschehen hineinversetzen. 

Das Bild unten zeigt Marlow. Man sieht den Friedhof und die Themse. Quasi hinter uns steht die große Kirche und rechts vom Bild gibt es eine alte Brücke, über die man gehen muss um zu dem tollen Restaurant/Hotel zu gelangen, was man im Hintergrund sehen kann. Außerdem ist vor der Brücke eine kleine Bank. "Meine" Bank. Dort habe ich meine Wochenenden im Sommer verbracht. Da habe ich mir stets einen Kaffee und ein tolles Buch geschnappt und habe stundenlang gelesen, während die kleinen Boote an mir vorbei geschippert sind. Manchmal konnte ich Hochzeitsgesellschaften aus der Kirche kommen sehen oder eben gegenüber im Hotel feiern sehen. Dort kann man einfach die Seele baumeln lassen und das wollen wir doch mit Büchern sowieso immer. 




[Rezension] „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman



„Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ ist ein Roman von Abbi Waxman und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Wer hat schon Lust, einen Gemüsegarten umzugraben? Lilian jedenfalls nicht. Sie hat mit ihrem Job, den beiden kleinen Töchtern und dem Kummer um ihren verstorbenen Mann genug zu tun. Danach fragt ihre Chefin jedoch nicht und meldet sie beim Gärtnerkurs eines wichtigen Kunden an. Der ist gar nicht mal so unsympathisch. Und Lilian ist verblüfft, was sie da auf dem Acker alles ausgräbt: Würmer, Lebensfreude, Baumwurzeln, Plastikfeen, Unkraut, Freunde, Radieschen, einen ziemlich großartigen Mann, und den Mut, sich neu zu verlieben …

Meine Meinung:
Heute erscheint das Buch „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“. Ich hatte die Ehre, das Buch schon vorab lesen zu dürfen. Dieses Buch war eines von denen, die ich unbedingt lesen wollte. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, man begleitet Lili durch ihr Leben als Alleinerziehende. Nach dem Tod von ihrem Mann, hat sie es nicht einfach und auch noch Jahre später, würde sie sich am Liebsten immer wieder in ihr Schneckenhäuschen verkriechen. Wer kann das nicht verstehen? Ein bisschen chaotisch scheint sie zu sein, bzw geht es halt chaotisch bei ihnen zu Hause zu. Das kann ich wunderbar nachvollziehen. So sehr Lili sich auch zurückziehen will, ihre Schwester Rachel lässt nichts anbrennen und möchte eben auch, dass Lili wieder glücklich wird und sich neu verliebt. Überhaupt scheint es, als würden sich alle für Lili einen neuen Mann wünschen, nur sie selbst will das irgendwie gar nicht richtig. Der Gärtnerkurs, bei dem sie von ihrer Chefin angemeldet wird, scheint da eine nette Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Und auch Rachel und Lillis Kinder dürfen mit zum Kurs. Sie lernen tolle Menschen kennen und die kleine Gruppe scheint doch irgendwie auch traurig als der Kurs beendet ist. Sehr praktisch finde ich, dass es viele Gärtnertipps im Buch gibt. Das ist zum Einen sehr passend und zum Anderen wirklich toll, weil ich mich ab diesem Jahr selbst als Hobbygärtner versuchen werde. Ganz überraschend fand ich, dass das Buch ziemlich witzig war. Das hätte ich gar nicht erwartet. Abbi Waxman versteht es wirklich, ihre Leser zum Schmunzeln zu bringen. Wer hier allerdings eine Liebesgeschichte erwartet, der wird doch sehr enttäuscht sein. In Allem ist dies ein nettes Buch für Zwischendurch und recht passend für den Sommer.

Tatsächlich war das Cover der ausschlaggebende Punkt mich überhaupt näher mit dem Buch zu beschäftigen. Ich finde die Blumen so herrlich, zum Herz gelegt. Ein traumhaftes Buchcover.

Abbi Waxman wurde in England geboren und arbeitete für diverse namhafte Werbeagenturen in London und New York. Nachdem sie als Ghostwriterin von Nicole Ritchie deren ersten Roman geschrieben hatte, wandte sie der Werbebranche den Rücken zu und arbeitet seitdem als Drehbuchautorin fürs amerikanische Fernsehen. Abbi Waxman lebt zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern, drei Hunden und sieben Hühnern in Los Angeles. Dies ist ihr erster Roman. Er wurde auf Anhieb in vierzehn Länder verkauft.

Fazit: 


Donnerstag, 23. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 23

Tag 23: Welches war dein allererstes Buch?


Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das mein allererstes Buch war, aber "Der Morgen kommt, der Tag beginnt" ist in jedem Fall eins meiner Lieblingsbücher gewesen zu meiner Kindheit. Damals war ich mir sicher, dass die Macher des Buches Farbe vergessen haben. Beispielsweise ist die Bettwäshe auf dem Cover weiß. Das wollte ich so nicht hinnehmen und habe sie kurzerhand angemalt. Auch im Buch findet man noch solche "Fehler" der Buchmacher :-) Aber keine Sorge, ich habe es gerichtet und angemalt. 
Heute lese ich dieses Buch meinen Kindern vor. Und ich kann es auswendig. Und ich liebe es. Ich hoffe, dieses Buch wird noch viele Jahre überleben und innerhalb der Familie immer wieder weitergegegeben. 

[Rezension] „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ von Manuela Inusa



„Jane Austen bleibt zum Frühstück“ ist ein Roman von Manuela Inusa und erschien 2015 im Blanvalet Verlag.

Was würden Sie tun, wenn Sie morgens eine Fremde in Ihrem Bett vorfinden würden, die sich dann auch noch als die echte Jane Austen entpuppt? Die vom Liebeskummer geplagte Buchhändlerin Penny Lane ist erst mal schockiert, doch dann ist die Freude über ihren unerwarteten Gast groß – denn wer kennt sich in Herzensangelegenheiten besser aus als ihre Lieblingsschriftstellerin? Während Penny die Autorin mit Falafel, langen Hosen und Fernsehern vertraut macht, hilft ihr Jane mit Verstand und Gefühl in Sachen Liebe auf die Sprünge. Doch wer hätte gedacht, dass nicht nur Penny ihren Mr. Darcy finden würde?

Meine Meinung:
Dies ist ein Wohlfühl-Buch. Wer sich auch noch für Jane Austen oder eben auch Geschichte interessiert, der wird hier seinen Spaß haben. Sowohl Penny, als auch Jane fand ich beide sehr sympathisch. Der Schreibstil von Manuela Inusa ist ganz wunderbar. Locker, flockig, leicht. Und doch wurden die Passagen um Jane – oder wenn Jane eben sprach – anders dargestellt, irgendwie gehobener. Die Idee finde ich ziemlich witzig. Jane Austen wacht auf und befindet sich in der Zukunft, im Jahr 2015. Außerdem fand ich, dass man doch mal wieder darüber nachdenken musste/konnte, was sich innerhalb der letzten 200 Jahre verändert hat. Wir finden es total normal per email, Smartphone oder sonstwas zu kommunizieren. Jane Austen fand es merkwürdig, teils so unglaubwürdig. Verständlich, oder? Außerdem hat mich das Buch jetzt dazu gebracht, mich mal wirklich mit dem Film „Stolz und Vorurteil“ auseinanderzusetzen. Ich habe bisher nur Ausschnitte gesehen, aber nie den kompletten Film. Da werde ich mir mal meine Mama schnappen und dann machen wir einen Mädchen-Filme-Abend 😊

Das Cover ist doch traumhaft. Tatsächlich hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. 

Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Mittwoch, 22. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 22

Tag 22: Empfiehl eine/n Debütanten/-in!

Hier möchte ich Chantal Schreiber empfehlen. Chantal ist wahrlich keine Debütantin. Sie hat schon zahlreiche Jugendbücher geschrieben. Aber sie hat mit "Helden, Herzen, Hochzeitstorten" Neuland betreten und einen Erwachsenenroman geschrieben. 
Da ich mir so sehr einen zweiten Teil wünsche, muss ihr Verlag davon überzeugt werden, dass das erste Buch so klasse war! Und von daher sage ich euch: Lest das Buch und gebt Feedback! Ihr werdet begeistert sein. Zahlreiche positive Bewertungen und 4.7 von 5 Sternen bei Amazon können sich doch nicht täuschen :-) 



Dienstag, 21. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 21

Tag 21: Die beste Filmstory?

Ich bin ja allgemein bekannt als jemand, der sich nicht wirklich in der Filmwelt auskennt. 

Weihnachten, allerdings, ist meine Zeit: Ich liebe Weihnachtsfilme oder -Serien jeglicher Art. Selbst, oder vor allen Dingen, Kinderfilme haben es mir da angetan. Wenn sie dann noch aus dem hohen Norden kommen, dann ist es genau mein Film. Ich denke an "Onneli und Anneli" oder die Kinder aus Bullerbü im Winter etc. "Kevin allein zu Haus", sowie die "Mrs. Miracle" Filme gehören absolut zum Pflichtprogramm. 

Aber, ein Film liegt mir sehr am Herzen. Dieser wurde in meiner Heimatstadt gedreht und wurde mit großartigen Schauspielern besetzt. Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung hatten die Hauptrollen.

4 Minuten


Traude gibt im Frauengefängnis in Luckau schon seit Jahrzenten Klavierunterricht. Dort trifft sie auf Jenny, die wegen Mordes sitzt. Sie möchte Jenny unterrichten, allerdings nur unter der Bedingung, dass Jenny bei Jugend musiziert mitmacht. Im Laufe des Filmes lernt man die Geschichten der beiden Frauen kennen. Auch wenn Jenny anfangs nicht viel Interesse an dem Projekt zeigt, nähern sich die beiden Frauen an. Jenny erreicht das Finale des Wettbewerbs und der Film endet mit dem 4-minütigen Musikstück.

Und das sagt Wikipedia zum Film: Hier

Montag, 20. März 2017

[Rezension] „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders



„Mein Herz ist eine Insel“ ist ein Roman von Anne Sanders und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Meine Meinung:
Das Buch spielt in Bailevar, einer kleinen fiktiven Insel in Schottland. Tatsächlich hatte ich einige Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Sowohl die Personennamen als auch die Ortsnamen fand ich alle irgendwie sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise sogar kompliziert. Im Laufe des Buches kam ich damit aber immer besser zurecht. Das neue Buch von Anne Sanders ist, kurzgesagt, ein schönes Wohlfühlbuch. Perfekt für den kommenden Sommer und es macht definitiv Lust mal nach Schottland zu reisen und dort die kleinen Inseln zu entdecken. Das Ende empfand ich als überraschend und wieder auch nicht überraschend zur gleichen Zeit. Soll heißen, dass ich es so in der Art erwartet habe, aber dennoch eine Sache war, die mich sehr schockiert hat. Ich will natürlich nicht zu viel verraten. Wer schon Sommer in St. Ives mochte, der wird auch dieses tolle Buch wieder vergöttern. 

Das Cover finde ich äußerst passend zur Geschichte und einfach nur wunderschön. Auf der Bank würde ich jetzt auch gerne sitzen und dem Meer zuschauen und lauschen. Mit einer Tasse Tee und einem tollen Buch: ein Traum.

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar vorab zur Verfügung gestellt haben.

#wirsindtraumfaenger - Tag 20

Tag 20: Das Buch für eine einsame Insel

Angenommen die Tür wird eingetreten, das SEK stürmt mein Wohnzimmer und fordern mich auf, eine Tasche zu packen weil ich evakuiert werde und für einige Zeit auf einer einsamen Insel leben muss. Welches Buch schnappe ich mir dann kurzerhand? 

Vermutlich nehme ich "Die Perlenfrauen" von Katie Agnew. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und es wird ein Buch sein, was ich durchaus auch noch ein zweites mal lesen möchte. Auf der einsamen Insel hätte ich sicher viel Zeit dafür. Es hat viele Seiten und ich bin mir sicher, dass ich nochmal tolle Details entdecken könnte, die ich beim ersten Lesen nicht entdeckt habe. 





Sonntag, 19. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 19

Tag 19: Wer ist dein liebster Buchmensch?

Die Frage kann ich wirklich ganz einfach beantworten. Das ist definitiv meine Mama. Unsere Lesegeschmäcker spiegeln sich und somit liest sie eben auch die Bücher, die ich lese. Oftmals ist es so, dass ich die Bücher als erstes lese und sie dann an meine Mama weitergebe. Während sie das Buch liest oder auch hinterher tauschen wir uns dann aus, was wir besonders mochte, oder eben auch mal nicht mochten. Ich freu mich jedes mal riesig wenn ich ihr ihr ein tolles Buch empfehlen kann und bin dann immer sehr gespannt wie es ihr gefällt.