Donnerstag, 21. Februar 2019

[Rezension|Werbung] „Fußballmütter“ von Hanna Dietz



„Fußballmütter“ ist ein Roman von Hanna Dietz und erschien 2018 im Wunderlich Verlag.

Mit den anderen Müttern und einem Kaffeebecher in der Hand am Spielfeldrand stehen und zusehen, wie die Kleinen kicken - so stellt sich Carolin das Leben als Fußballmutter vor. Also meldet sie ihren Sohn Luis in der F2-Jugend des 1. FC Reschheim an, der Gurkentruppe des Vereins. Aber der Kampf auf dem Rasen ist nichts gegen das, was sich am Rand abspielt: Da wird intrigiert, gemobbt, gepöbelt. Schwer zu ertragen für Carolin, die nach einer traumatischen Scheidung nur ihre Ruhe will. Doch da taucht ihr Scheidungsgrund nebst leider talentiertem Sohn auf, und in Carolin erwacht ein lange vergessenes Gefühl: Kampfgeist. Wäre doch gelacht, wenn Luis' Truppe nicht die angeberische Vorzeigemannschaft des Vereins besiegt ... 

Meine Meinung:
„Fußballmütter“ hatte ich nun eine ganze Weile auf meinem Sub und nun hatte ich große Lust ihn zu lesen. Ich bin selbst Fußballfan eines drittklassigen Fußballvereins sowie auch Fußballmutter (zum Glück noch ohne offizielle Spiele, bisher gibt es nur Training). Kurz gesagt: Bei uns dreht sich recht viel um Fußball. Hanna Dietz hat hier mit viel Humor und leider auch viel Realität ein tolles Buch über Fußballmütter geschaffen. Am Anfang eines jeden Kapitels sind Artikel aus Zeitungen o.ä. zu lesen. Dort merkt man, wie „krass“ es bei einem Kinderfußballspiel zugehen kann. Und diese Fakten bringt sie auch richtig toll in ihrem Roman unter. Eine gescheiterte Ehe und einige Liebesgeschichten sind auch noch im Roman verpackt. Teils hat mir ein wenig Spannung gefehlt, bzw empfand ich manche Stellen als ein wenig langatmig aber gerade zum Schluss wurde es richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Also für alle Fußballfans, Fußballmütter, Fußballväter und die, die es noch werden (wollen), kann ich dieses Buch sehr empfehlen! 

Hanna Dietz, geboren 1969 in Bonn, arbeitet als freie Journalistin für Fernsehen und Hörfunk. Mit «Männerkrankheiten» und «Weiberwahnsinn» schaffte sie es jeweils auf die Spiegel Bestsellerliste. Bei Wunderlich erschien bereits «Wie Buddha in der Sonne». 

Fazit: 

Freitag, 15. Februar 2019

[Rezension|Werbung] „Das Gutshaus – Stürmische Zeiten“ von Anne Jacobs



„Das Gutshaus – Stürmische Zeiten“ ist ein Roman von Anne Jacobs und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Auf Gut Dranitz läuten die Hochzeitsglocken. Franziska und Walter sind endlich wieder vereint. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Kinder. Franziska und Walter wollten die Familien vereinen, doch inzwischen herrscht nur Streit. Können Sie das Schicksal beeinflussen, oder ist es wie damals auf der Flucht und während der schrecklichen Zeit des Krieges, als sie Spielbälle der grausamen Umstände waren? Die Erinnerungen lassen sie nicht los, und die Zukunft scheint auf einmal gar nicht mehr so klar ... 

Meine Meinung:
Stürmische Zeiten ist nun Band 2 der Gutshaus Trilogie von Anne Jacobs. Da Band 1 schon eine kleine Weile her ist, hatte ich Anfangs ein wenig Schwierigkeiten in das Buch zu kommen aber irgendwann machte es Klick und ich war wieder mittendrin im Geschehen. In gewohnter Weise führt Anne Jacobs durch das Buch. Die Schreibweise und die Leichtigkeit von ihren anderen Büchern zieht sich nun auch durch Stürmische Zeiten. Die Entwicklungen im zweiten Band fand ich gut und ich habe das Buch sehr gerne gelesen und ich bin nun echt richtig gespannt wie Band 3 weiter geht. Was wird nun noch passieren? 

Anne Jacobs begeisterte bereits mit ihrer Trilogie um Die Tuchvilla die Leser und stürmte die Bestsellerlisten. Mit »Das Gutshaus« knüpft sie an ihre Erfolgstrilogie an und erzählt von einem alten herrschaftlichen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern und vom Schicksal seiner Bewohner in bewegten Zeiten. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 11. Februar 2019

[Rezension|Werbung] „Der Himmel gehört uns“ von Luke Allnutt



„Der Himmel gehört uns“ ist ein Roman von Luke Allnutt und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … 

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt. Ich werde noch lange davon zehren. Gerade als Eltern ist das wahrscheinlich die schlimmste Nachricht die man erhalten kann: Dein Kind hat Krebs. Und genau darum geht es in diesem Buch. So realistisch und herzzerreißend wie Luke Allnut die Geschichte von Rob und Anna erzählt, ist ihm mit „Der Himmel gehört uns“ wirklich ein Meisterwerk gelungen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man dieses Buch verfilmen könnte. Ich muss gestehen, ich habe beim Lesen oft geweint. Ich hatte auch Angst, dass es mir irgendwie runterziehen könnte. Zum Glück ist dies aber nicht passiert. Und dennoch macht es wirklich nachdenklich. Ich musste mir beim Lesen ganz oft in Erinnerung rufen, dass das „nur“ ein Roman ist. Luke Allnut hat mich so oft so sehr in seinen Bann gezogen. Das erlebe ich nicht oft bei einem Buch. Und jedes mal wenn ich das Buch wieder zugeklappt hatte, hatte ich einfach das Gefühl zu meinen Kindern gehen zu müssen, ihnen ein Küsschen zu geben und einfach dankbar und glück zu sein, dass sie da sind und vor allen Dingen, dass sie gesund sind. Bitte lest dieses Buch. Habt keine Angst, es zieht euch nicht runter, aber es ist hoch spannend! 

Luke Allnutt ist in Großbritannien aufgewachsen und arbeitet als Journalist. Der Himmel gehört uns ist sein bewegender Debütroman, der international für Furore sorgte und von der Presse gefeiert wird. Noch vor Erscheinen hat er sich in 30 Länder verkauft. Luke Allnutt lebt mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Söhnen in Prag und schreibt derzeit an seinem nächsten Roman. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Montag, 4. Februar 2019

[Rezension|Werbung] „All I want for Christmas“ von Julia K. Stein



„All I want for Christmas“ ist ein Roman von Julia K. Stein und erschien 2018 im Ravensburger Verlag.

Eine Hochzeit im glitzernd-verschneiten New York – doch zwischen den Trauzeugen Pippa und Hunter fliegen die Fetzen. Die beiden können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen. Nur bei einer Sache sind sie sich einig: Ihre besten Freunde passen nicht zusammen und dürfen auf keinen Fall heiraten. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Hochzeit zu verhindern. Bis ein Kuss alles zwischen ihnen verändert ... 

Meine Meinung:
Vorneweg möchte ich sagen, dass ich total begeistert bin von diesem schönen Cover. Es ist wirklich passend zur Weihnachtszeit und ein echtes Schmuckstück. Gerade bei Weihnachtsbüchern sind schöne Cover einfach klasse. Den Schreibstil der Autorin mochte ich ganz gerne. Das Buch ließ sich flüssig lesen. Die Geschichte ist wirklich nett für zwischendurch aber wirklich nicht sehr tiefgründig. Vermutlich wird mir das Buch auch nicht lange im Gedächtnis bleiben aber das ist eben manchmal auch einfach so. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der einfache und zur Weihnachtszeit auch etwas kitschige Bücher mag. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, manche Szenen hätten einfach mehr ausgeschmückt werden könne. Vielleicht hätte ich dann auch eine innigere Beziehung zu den Charakteren im Buch aufbauen können. Trotzdem: eine schöne Weihnachtsgeschichte mit viel „Hintergrundwissen“ aus New York.
Julia K. Stein wurde am Rande des Ruhrgebiets geboren und studierte und lebte lange Zeit in den USA. Während ihres Studiums gründete sie einen Sachbuch-Verlag und schrieb Magazine für USA-interessierte. Sie arbeitete später in Berlin als Online-Redakteurin. Mittlerweile hat sie einige Bücher veröffentlicht.

Fazit: 


Samstag, 26. Januar 2019

[Rezension|Werbung] „Dein Bild für immer“ von Julia Hanel



„Dein Bild für immer“ ist ein Roman von Julia Hanel und erschien 2018 im ullstein Buchverlag.

Sophie trauert um ihre große Liebe. Ein halbes Jahr zuvor ist ihr Verlobter Maximilian ums Leben gekommen. Die Reise nach Bali, die er ihr zur Hochzeit schenken wollte, tritt sie schweren Herzens allein an. Doch schon im Flugzeug kommt der erste Schock: Maximilians Platz wurde neu vergeben, an Niklas, einen jungen Fotografen. Als sich die Wege der beiden nach der Landung erneut kreuzen, beschließt Sophie, Niklas auf seiner Fototour über die Insel zu begleiten. Sie selbst hat auch eine Mission: An jedem Ort, den sie mit Maximilian bereisen wollte, hinterlässt sie ein Bild von ihm. Während sie Maximilian langsam loslässt, wird Niklas von Tag für Tag wichtiger für sie. Sophie kann kaum glauben, dass das möglich ist. Ist ihr Herz überhaupt bereit dafür? 

Meine Meinung:
Eins vorne weg: Legt euch eine Packung Taschentücher bereit wenn ihr dieses Buch lest! Das Buch behandelt ein wirklich ernstes Thema, nämlich den Tod. Den Verlust eines geliebten Menschen. Ich hatte tatsächlich etwas Angst, dass mich dieses Buch runterziehen könnte aber das war wirklich nicht der Fall. Sophie hat ihren Verlobten Maximilian verloren und am Tag der Beerdigung erfährt sie, dass er eine Hochzeitsreise nach Bali geplant hatte. Nach langer Überlegung hat sie sich durchgerungen und tritt die Reise alleine an. Meine Güte, das ist ein mutiger Schritt! Mit einer flüssigen und sehr einfühlsamen Schreibweise hat mich Julia Hanel sofort in ihren Bann gezogen. Abwechselnd liest man die Geschichte aus der Perspektive von Sophie und Niklas. Beide, und auch die anderen Charaktere, waren mir direkt sympathisch und ich hatte von allen ein ganz klares Bild vor Augen. Ich konnte irgendwann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Julia Hanel hätte nicht besser mit diesem Thema umgehen können. Mir war relativ zeitig klar, wie die Geschichte enden wird aber ich habe mich immer wieder gefragt, welcher Weg dorthin führen wird. Ich war total gespannt und gebannt. Nebenbei hat man noch wunderbar Bali kennengelernt und außerdem gefällt mir das Cover ausgesprochen gut. Bitte lest dieses Buch! Das war mein erstes Buch von Julia Hanel und ich möchte nun gerne all ihre anderen Bücher entdecken! 

Julia Hanel, geboren 1987 in Ansbach, studierte Germanistik in Bamberg und arbeitete danach als Redakteurin in Fulda. Heute lebt und arbeitet sie in Würzburg. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim ullstein Buchverlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Samstag, 19. Januar 2019

[Rezension|Werbung] „Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser“ von Dora Heldt



„Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser“ ist ein Buch mit Wintergeschichten von Dora Heldt und erschien 2017 im dtv Verlag.

Dora Heldt nimmt uns mit in ihre Winterwelt und erzählt in heiterem Ton, warum Ela jetzt Manu heißt, am 23. Dezember manchmal ein hässlicher Hund gesucht werden muss und warum kleine dickliche Jungen im Engelskostüm gar nicht unbedingt süß sind. Herrliche Geschichten rund um die Zeit des Schneematsches, der Glühweinstände und auch der ersten Frühlingsgefühle – das »Must-have« für Dora Heldt-Fans. Und alle, die es werden wollen. 

Meine Meinung:
Dieses kleine Buch mit dem richtig schönen und passenden Cover habe ich schon eine ganze Weile und nun habe ich es endlich gelesen. Der Titel des Buches ist natürlich absolut HERRLICH. Im Buch haben wir 10 Kurzgeschichten, 5 etwas längere und 5 SEHR kurze Geschichten. Die kurzen Geschichten waren mir persönlich zu kurz, mit denen konnte ich leider nicht allzu viel anfangen. Die etwas längeren Geschichten waren teilweise echt nett. Die erste Geschichte blieb mir am meisten im Gedächtnis. Sie gefiel mir gut, war sehr emotional. Ich bin halt nicht so der Kurzgeschichten-Typ, brauch ja doch immer eine Weile bis ich in einem Buch angekommen bin, insofern waren die Geschichten eben immer schon zu Ende wenn ich angekommen war. Dennoch ist es ein nettes Buch für den Winter. 

Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt. 

Fazit: 


Donnerstag, 17. Januar 2019

[Rezension|Werbung] „Mein Jahr mit Dir“ von Julia Whelan



„Mein Jahr mit Dir“ ist ein Roman von Julia Whelan und erschien 2019 im Penguin Verlag.

Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ... 

Meine Meinung:
Die Geschichte rund um Ella hat sich wirklich klasse angehört und auch das Cover ist ja wohl mal wunder-, wunderschön. Also wusste ich: Dieses Buch muss ich lesen. Ich bin zwar ganz gut in das Buch reingekommen; hatte aber auch nach knapp einem Drittel noch keine richtige Idee in welche Richtung das Buch gehen wird. Aber das muss ja vielleicht auch gar nicht so schlecht sein. An und für sich finde ich das Buch recht leicht geschrieben, aber dennoch habe ich öfters über Wörter und über die Schreibweise stolpern müssen. Ich glaube, das hängt einfach damit zusammen, dass Ella alte Literatur studiert und dementsprechend auch immer wieder „alte“ Gedanken und Gespräche hatte. Das hat mich anfangs extrem verwirrt. Die Geschichte entwickelte sich richtig gut aber dennoch hatte ich oft den Gedanken, dass sie besser für einen Film geeignet ist. Das Ende fand ich dann wieder ziemlich gut, aber auch etwas überraschend. Man liest hier also mal keine typische Liebesgeschichte. Ich glaube, das macht das Buch besonders. 

Julia Whelan ist eine amerikanische Drehbuchautorin, Schauspielerin und preisgekrönte Hörbuchsprecherin. Ihr erster Roman »Mein Jahr mit Dir« spielt in Oxford, der Stadt, in die sie sich während ihres Studiums verliebt hat. Für ihr Debüt hat sie sogar das Drehbuch selbst geschrieben und kann es kaum erwarten, ihren Roman auf der Kinoleinwand zu sehen. Julia Whelan lebt in Kalifornien. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 10. Januar 2019

[Rezension|Werbung] „Mein Jahr zum Glück“ von Hannah Doyle



„Mein Jahr zum Glück“ ist ein Roman von Hannah Doyle und erschien 2018 im Rowohlt Verlag.

Jedes Jahr wieder fasst Izzy die gleichen Vorsätze: nein zu den falschen Männern, nein zu Muffins, nein zu Alkohol. Als in einer Redaktionskonferenz die Idee entsteht, es einmal anders anzugehen, ist die junge Journalistin gar nicht begeistert. Ein Jahr lang soll sie jeden Monat einmal ja sagen zu einer Herausforderung und darüber schreiben. Von einem Festival-Auftritt oder einer neuen Haarfarbe bis zu der Aufgabe, sich mit einem entfremdeten Familienmitglied auszusprechen, die Herausforderungen sind vielfältig. Izzy lernt dabei ganz neue Seiten an sich kennen – und je größer ihr Selbstbewusstsein wird, desto aufregender wird ihr Liebesleben. 

Meine Meinung:
Passend zum Jahresbeginn habe ich dieses tolle Buch gelesen. Wer kennt es nicht? Zwischen den Jahren reflektiert man nochmal was man alles so im vergangenen Jahr erlebt hat. Was lief gut und was könnte im nächsten Jahr besser laufen? Also hat man gleich am ersten Tag des neuen Jahres eine Liste zusammengestellt und versucht seine Neujahrsvorsätze in die Tat umzusetzen. Nun ja, wir kennen das ja. Sport treibt man eh nur in der ersten Woche des neuen Jahres wenn man es schon nicht im vergangenen Jahr wirklich durchgezogen hat und auch sonst ist es halt einfach schwierig seine Neujahrsvorsätze umzusetzen. Mit diesem überraschend witzigen Buch von Hannah Doyle kann man sich eben nochmal Gedanken machen, ob seine eigenen Neujahrsvorsätze – sofern man welche hat – wirklich Sinn machen und was man davon eigentlich gleich wieder von der Liste streichen könnte. Im Buch steht jedes Kapitel für einen Monat; man wird also durch ein komplettes Jahr geführt. Das finde ich richtig prima, obwohl so die Kapitel richtig lang werden, was ich ja sonst eigentlich nicht so mag; aber man hat viele Absätze, die es einfacher machen auch mal innerhalb eines Kapitels aufzuhören zu lesen. Der Schreibstil von Hannah Doyle ist echt herrlich, ich habe das Buch wirklich genossen. Dennoch hätte man die Geschichte sicher in ein paar Seiten weniger packen können, somit war es stellenweise doch etwas langatmig. Aber man geht auf jeden Fall mit einem richtig guten Gefühl aus dem Buch! Ich glaube, dass man das Buch richtig gut verfilmen könnte. Das Cover ist hübsch; einfach aber passend mit dem Feuerwerk und dem dunklen Hintergrund, welchen ich als Nachthimmel erkannt habe. Hier gibt es eine Leseempfehlung von mir! 

Hannah Doyle hat als Journalistin für zahlreiche Magazine gearbeitet. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Yorkshire. «Mein Jahr zum Glück» ist ihr erster Roman. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Bloggeburtstag

Hallo Ihr Lieben, 

Eigentlich kann ich mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich vor einem Jahr hier saß und den Blogbeitrag zu meinem 2. Bloggeburtstag schrieb. Und nun ist er schon da, der Tag des dritten Bloggeburtstages. Wie die Zeit vergeht.

Ich bin sehr dankbar für den Austausch mit euch und die Chance meine Leidenschaft ein wenig professioneller zu betreiben. Danke!

Außerdem bin ich unsagbar dankbar für die tolle Zusammenarbeit mit den Verlagen. 

Danke für alles ihr lieben Menschen da draußen! 

Lasst uns feiern! Auf die nächsten schönen Jahre. 

Eure,
Anne

Mittwoch, 2. Januar 2019

[Rezension|Werbung] „Das Weihnachtswunder“ von Angelika Schwarzhuber



„Das Weihnachtswunder“ ist ein Roman von Angelika Schwarzhuber und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Singlefrau Kathi arbeitet als Sekretärin in der Werbeagentur WUNDER. Dort heimsen andere regelmäßig die Lorbeeren für ihre kreativen Erfolgsideen ein. Ein neuer Auftrag führt sie mit dem Fotografen Jonas zusammen. Auf der Weihnachtsfeier der Agentur vermasselt es sich Kathi durch ein Missverständnis so sehr mit ihm, dass Jonas denkt, ihr liege nichts an ihm. Zudem gerät ihr Job in Gefahr. Unglücklich verlässt Kathi die Party und stürzt im dichten Schneetreiben. Als sie aufwacht, ist ein Mann über sie gebeugt, der sich als ihr Schutzengel vorstellt. Er will Kathi auf wunderbare Weise dabei helfen, endlich ihr Glück zu finden … 

Meine Meinung:
Nachdem ich schon so begeistert vom Weihnachtswald war, habe ich mich nun schon sehr auf das Weihnachtswunder von Angelika Schwarzhuber gefreut. Das Cover des Buches ist wieder richtig schön und passt auch vom Stil zum Weihnachtswald. Das finde ich toll. Kathi, die Protagonistin im Buch, war mir direkt sympathisch, sie tat mir nur in manchen Situationen so leid, weil man gemerkt hat, wie liebenswürdig sie eigentlich ist, aber alle scheinen sie nur zu benutzen. Stilistisch gesehen gibt es immer wieder Rückblicke auf das Jahr 1989. Dies ist im Prinzip eine kleine „Parallelgeschichte“. Man merkt, wohin das Ganze führen wird, aber diese Parallelgeschichte dient einfach zum besseren Verständnis der Haupthandlung und gibt daher etwas Hintergrundinformationen. Angelika Schwarzhuber hat das meiner Meinung nach richtig gut gelöst. Ihr Schreibstil ist, wie man es von ihr gewöhnt ist, wieder toll. Leicht verständlich und sehr bildlich. Ca in der Hälfte des Buches ahnt man wohin die Geschichte führen wird und auch wenn es ein Ende nach meinem Geschmack gab und ich eben schon das Ende erahnt habe, wurde ich trotzdem nochmal so richtig überrascht. Mit Details. Uff. Was ein Ende! Tränenparade pur! Ich kann dieses tolle Buch wirklich nur empfehlen. Es passt perfekt zur Weihnachtszeit und ist einfach wunderbar; und Wunder können wir doch alle – vor allen Dingen an Weihnachten – gebrauchen. 

Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama „Eine unerhörte Frau" unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.