Dienstag, 15. Oktober 2019

[Rezension│Werbung] „Die Reste frieren wir ein“ von Renate Bergmann


Die Reste frieren wir ein
von Renate Bergmann


«Weiße Weihnachten! Das hatten wir schon SO LANGE nicht mehr. Lassen Se sich von alten Leuten nicht einreden, dass es früher IMMER weiße Weihnachten gab. Das ist Quatsch! Einmal blühten sogar die Kirschbäume. Andererseits: Ich kann mich noch an Winter erinnern, die waren so kalt, dass die Ziegen auf die Bäume geklettert sind und die Zweige abgefressen haben, weil sie nirgends mehr was fanden! Wie dem auch sei: Ich habe schon immer das Beste aus dem gemacht, was das Leben meinte, mir vor die Füße werfen zu müssen!»
Renate Bergmann hat schon 82 Feste gefeiert, zu denen es mindestens genauso viele Geschichten gibt. Die schönsten erzählt sie in diesem Buch.

„Nee, Weihnachtszeit ist Dehnbundzeit.“

Meine Meinung:
Heute erscheint das neue Buch von Renate Bergmann. Ich habe mich wirklich so darauf gefreut und war überglücklich, dass ich es schon vorab lesen konnte. Es ist immer toll Neues von der liebenswerten Online-Omi zu lesen. Renate Bergmann ist einfach positiv komisch und verschafft mir immer wieder tolle Lesestunden. Im neuen Buch „Die Reste frieren wir ein“ berichtet Frau Bergmann von einigen ihrer Weihnachtsfeste der letzten Jahrzente – 1946, 1965, 1973, 1986 und 2018. Jedes Weihnachtsfest verlief anders als geplant und war einfach nur komisch. Das Buch ist wirklich kurzweilig und passt ganz sicher perfekt unter jeden Weihnachtsbaum. Da sind dem Beschenkten schöne und vor allen Dingen lustige Lesestunden garantiert. Ich finde ja, Renate Bergmann Bücher muss man eigentlich als Vorlesebuch mit der ganzen Familie lesen – man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus und so können eben einfach alle gemeinsam lachen. Meine absolute Empfehlung für die Weihnachtszeit.

Autor:
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten – und mit ihren Büchern die ganze analoge Welt. Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer Online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen.


Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Titel: Die Reste frieren wir ein
Autor: Renate Bergmann
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl: 176 Seiten
ISBN: 978-3499001482
Erscheinungstag: 15.10.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Rowohlt

Donnerstag, 10. Oktober 2019

[Rezension│Werbung] „Ein dänischer Winter“ von Sanne Jellings


Ein dänischer Winter
von Sanne Jellings


Karen Blixen im winterlichen Kopenhagen und ein Hausmädchen mit großen Träumen. Dezember, 1929: Karen Blixen verbringt die Weihnachtstage auf dem Hof ihrer Familie am Øresund. Die Frau, die einmal Schriftstellerin werden wollte, quälen existenzielle Sorgen: Ihre Farm in Afrika steht vor dem Ruin, die Beziehung zu ihrem Geliebten Deyns Finch-Hatton steckt in der Krise. Am dunkelsten Tag des Jahres steht auch Minna Kasparsson vor dem Nichts. Das achtzehnjährige Mädchen aus der Arbeiterklasse hat ihre Stelle als Schreibkraft verloren, und zu allem Überfluss erfährt sie, dass sich der Mann ihres Herzens mit einer anderen verlobt hat. Heimlich hatte Minna gehofft, Lehrerin werden zu können, nun muss sie bei Karen Blixens Familie eine Stelle als Hausmädchen annehmen. Auf Rungstedlund kommt es zur Begegnung der beiden Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine Begegnung, deren Kraft, ihrer beider Zukunft verändern wird...

Meine Meinung:
Ich wusste gar nicht so richtig, was mich bei diesem Buch erwarten wird. Ich muss zugeben, dass ich über das Leben von Karen Blixen gar nicht so viel wusste und so habe ich  beim Lesen des Buches parrallel noch viel über Karen Blixen nachgeschaut. Ihr Leben war recht spannend, wie ich finde. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, aber die Charaktere und die Konflikte basieren auf Recherchen. Ich hatte beim Lesen richtig Lust nach Rungstedlund zu reisen. Tatsächlich sind wir im nächsten Jahr in Dänemark im Urlaub, aber leider nicht in der Region um Kopenhagen. Das Buch hat recht wenige Seiten und ist somit perfekt für zwischendurch. Die Geschichte spielt in den Tage vor und um Weihnachten 1929 und wird abwechselnd aus der Perspektive von Minna und Karen erzählt. Die Novelle von Sanne Jellings ist für Fans von Karen (Tania) Blixen wahrscheinlich ein absolutes Muss.

Autor:
Sanne Jellings wurde in Süddeutschland geboren und hat während des Studiums ihre Liebe zu Isak Dinesen alias Karen Blixen-Finecke entdeckt. Mit Anfang zwanzig besuchte sie erstmals deren Geburtshaus Rungstedlund am Oresund. Seitdem ist der alte Hof mit dem großen Park für sie ein ganz besonderer Ort. Sanne Jellings arbeitet als Lektorin und Übersetzerin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt (Kindler) Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Titel: Ein dänischer Winter
Autor: Sanne Jellings
Verlag: Kindler
Seitenzahl: 160 Seiten
ISBN: 978-3463000053
Erscheinungstag: 15.10.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Rowohlt

Sonntag, 6. Oktober 2019

[Rezension│Werbung] „Omas Inselweihnacht“ von Janne Mommsen


Omas Inselweihnacht
von Janne Mommsen


Ein tief verschneiter Dezember auf Föhr. Oma Imke träumt von einem harmonischen Weihnachten in der Familie. Sie stellt den Julboom auf und pflegt andere friesische Rituale. Doch dann sagt einer nach dem anderen ab. Bei ihren Versuchen, den Heiligabend doch noch zu retten, landet sie am winterlichen Deich, in der Inseldisco und in einer alten Mühle. Irgendwann wird ihr alles zu viel, und sie flieht zu ihrem heimlichen Liebhaber nach Amrum. Wegen einer Sturmflut kann sie nicht zurück. Wird es ein Weihnachtswunder für die Familie Riewerts geben?


Meine Meinung:
Endlich gibt es wieder Neues von Oma Imke. Die Oma-Imke-Reihe habe ich geliebt und habe mich daher so sehr auf dieses neue Buch gefreut. „Omas Inselweihnacht“ erschien im praktischen Pocket-Taschenbuch-Format. Wie ich es von Janne Mommsen gewöhnt bin, kam ich gut in das Buch rein und es war so schön, wieder alle Riewerts auf einen Haufen zu haben. Das kleine Büchlein hat nicht unbedingt viele Seiten und so ist das Weihnachtsabenteuer bei Oma Imke leider schnell vorbei. Ich wäre sooo gerne noch länger geblieben. Inselflair hat man bei Janne Mommsen immer inklusive und das Buch war für mich ein richtig toller Anstoß mal neue Traditionen zu entdecken. Der Julboom hat mich wirklich sehr gereizt. Ein absolutes Muss für Liebhaber der Oma-Imke-Reihe. Hier lest ihr ein schönes Weihnachtsbuch, inklusive Friesisch-Sprachkurs und Föhrer Weihnachtstraditionen.

Autor:
Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.


Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Titel: Omas Inselweihnacht
Autor: Janne Mommsen
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl: 159 Seiten
ISBN: 978-3499001185
Erscheinungstag: 17.09.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Rowohlt

Donnerstag, 3. Oktober 2019

[Rezension│Werbung] „Das kleine Cottage am Meer“ von Debbie Macomber


Das kleine Cottage am Meer
von Debbie Macomber



Annie Marlow hat das Schlimmste erlebt, denn sie hat ihre ganze Familie durch ein tragisches Unglück verloren. Als ihre beste Freundin ihr rät, an den Ort zurückzukehren, an dem sie immer glücklich war, fällt ihr Oceanside ein, eine kleine Stadt am Meer, in der sie viele fröhliche Sommer mit ihrer Familie verbrachte. Annie mietet ein winziges Cottage und schließt auch bald neue Freundschaften – vor allem mit Keaton, der für sie der Fels in der Brandung wird. Während sie langsam zurück ins Leben findet, muss Annie sich schon bald fragen, ob da nicht doch mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen ist …



„Du trägst mein Herz bei dir.“

Meine Meinung:
Also, wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich liebe Bücher von Debbie Macomber. Auch dieses Buch habe ich wieder gerne gelesen, der leichte Schreibstil von Debbie Macomber ist und bleibt toll. Man fliegt nur so durch die Seiten. Bei Keaton hatte ich anfangs ein wirklich mulmiges Gefühl, ich konnte ihn überhaupt nicht einschätzen und wusste nicht, was mit ihm noch passiert. Annies Nachbarin fand ich dagegen irgendwie liebenswert; auch wenn sie nach Außen so ruppig war; aber ich wusste, da nuss irgendwas dahinter stecken. Leider fehlte mir bei diesem Buch das typisch wohlige Gefühl, was ich sonst immer bei Büchern von Debbie Macomber habe, ich gehe stark davon aus, dass es an meinem mulmigen Gefühl für Keaton lag. Am Schluss gab es ein sehr schönes Ende – typisch Debbie Macomber eben. Trotzdem ist auch das wieder ein toller Sommerroman.

Autor:
Debbie Macomber, Spitzen-Bestseller-Autorin, ist eine der beliebtesten zeitgenössischen Schriftstellerinnen mit mehr als 170 Millionen verkauften Büchern weltweit. In ihren Romanen schreibt Macomber über Beziehungen, Familie und Freundschaft und erfreut ihre Leser mit Geschichten über Verständnis und Hoffnung. Macombers Romane hielten sich über 750 Wochen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Acht von zehn Romanen landeten sogar auf dem ersten Platz.


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Titel: Das kleine Cottage am Meer
Autor: Debbie Macomber
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 414 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0726-9
Erscheinungstag: 15.04.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Randomhouse Verlagsgruppe

Freitag, 27. September 2019

[Rezension│Werbung] „Rückkehr nach Sunset Cove“ von Ella Thompson


Rückkehr nach Sunset Cove
von Ella Thompson

Wie aus dem Nichts bricht Niclas Hunters Welt zusammen. Gerade noch war er ein erfolgreicher Staatsanwalt, doch seine Konkurrentin Gillian Mulhare brachte ihn mit einer sorgsam eingefädelten Intrige zu Fall. Um der Belagerung durch die Presse zu entkommen, flüchtet Niclas nach Cape Cod, wo er im Familiensitz Sunset Cove zur Ruhe kommen will. Doch statt das Haus wie erwartet leerstehend vorzufinden, ertappt er eine mysteriöse Einbrecherin – unter der Dusche. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Niclas zu der jungen Frau hingezogen, wie er es noch nie zuvor erlebt hat. Doch wer ist die schöne Unbekannte und was führt sie im Schilde?


Meine Meinung:
Der Beginn der Lighthouse Saga hätte schöner nicht sein können. Zuallererst kommt man nicht umhin das wunderschöne Cover zu erwähnen. Die Farben und die Szenerie sind einfach traumhaft schön und passen wirklich gut zur Geschichte.  Der Schreibstil und die Story gefielen mir direkt ab der ersten Seite. Nicals und Marie haben mich gleich fasziniert. Jeder hat eine eigene, bewegte Geschichte und Vergangenheit und ich wollte schnell wissen was dahinter steckt. Sie waren mir beide auf unterschiedliche Art und Weise sofort sympathisch, Eigentlich habe ich eine seichte und leichte Sommergeschichte erwartet, aber war dann total positiv überrascht als das Buch sehr viel Spannung hatte. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Krimi-Elemente sind hier wundervoll verpackt und lassen den Leser nicht mehr los. Tatsächlich könnte ich mir richtig gut vorstellen, dass man das Buch verfilmt. Ich bin ja so gespannt auf Band 2 und 3. Ganz klare Leseempfehlung!

Autor:
Ella Thompson, geboren 1976, verbringt nach Möglichkeit jeden Sommer an der Ostküste der USA. Ihre persönlichen Lieblingsorte sind die malerischen New England-Küstenstädtchen. An den endlosen Stränden von Cape Cod genießt sie die Sonnenuntergänge über dem Atlantik – am liebsten mit einer Hundenase an ihrer Seite, die sich in den Wind reckt.


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Titel: Rückkehr nach Sunset Cove
Autor: Ella Thompson
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-42294-0
Erscheinungstag: 14.01.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Randomhouse Verlagsgruppe

Mittwoch, 25. September 2019

[Rezension│Werbung] „Limonadenträume“ von Annie Stone


Limonadenträume
von Annie Stone


Aus den Augen verloren, wiedergefunden und doch den Neuanfang verpasst: Avery kann nicht glauben, dass ihre Sandkastenliebe Cade ihr ein weiteres Mal das Herz bricht. Verzweifelt zieht sie sich in ihre Heimat Kalifornien zurück. Doch am Ort ihrer Kindheit lassen die Erinnerungen sie nicht los. Tief in ihrem Herzen weiß Avery genau, dass es immer nur den Einen für sie geben wird. Aber wie viele Chancen kann die Liebe noch vertragen?
Der zweite Teil der süßesten Liebesgeschichte, seit es Limonade gibt


„Nicht alles muss fünf Sterne haben, um erfolgreich zu sein. Du hast ja auch keine.“

Meine Meinung:
Auch dieses Buch habe ich mit den lieben Mädels in der Leserunde gelesen. Nachdem der erste Teil so fies endete, war uns allen klar, dass wir gleich weiterlesen müssen. Das Buch war aber irgendwie ein ständiges Auf und Ab. Praktisch war natürlich, dass man mit den Charakteren nicht mehr warm werden musste – man kannte alle und konnte somit nahtlos in das Buch einsteigen. Es gab durchaus auch spannende Szenen, die mir gut gefallen haben, aber ich habe oft gedacht, dass man das hätte mit dem ersten Band verbinden können. Hier hätte man sich ganz sicher ein paar Seiten sparen können. Man wusste in etwa wie die Geschichte ausgehen wird, man musste eben nur schauen wie der Weg dahin verläuft. Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte um Avery und Cade richtig toll; der zweite Band war aber einfach zu langatmig und zu viel des Guten.

Autor:
Annie Stone, geboren 1981, ist Politikwissenschaftlerin und arbeitete als Fraktionsgeschäftsführerin in einem kommunalen Parlament in NRW, bevor sie diesen Job für ihre Leidenschaft, das Schreiben, aufgab. Mittlerweile ist sie erfolgreiche Selfpublisherin in den Genres Liebe, Erotik und Historischer Roman.


Titel: Limonadenträume
Autor: Annie Stone
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenzahl: 366 Seiten
ISBN: 9783745700190
Erscheinungstag: 09.07.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Mira Taschenbuch

Samstag, 21. September 2019

[Rezension│Werbung] „Limonadentage“ von Annie Stone


Limonadentage
von Annie Stone

Seit Kindheitstagen teilten Avery und Cade viele erste Male miteinander: den ersten Limonadenstand, den ersten Kuss, das erste Mal - und auch den ersten Liebeskummer. Als Cade am Ende ihrer Highschool-Zeit ohne eine Erklärung mit Avery Schluss machte und aus ihrem Leben verschwand, brach für sie eine Welt zusammen. Nun ist Avery gerade für ihren Traumjob als Journalistin nach Boston gezogen. Sie hat einen liebevollen Freund, ihre Karriere nimmt Fahrt auf, sie könnte nicht glücklicher sein. Bis ihr ein nur allzu vertrauter Mann in die Arme läuft. Cade. Sofort erwachen in Avery die Erinnerungen an ihre prickelnd süße, erste Liebe. Unweigerlich fragt sie sich: Was wäre, wenn damals alles anders gelaufen wäre?



„Sie kann mich rumführen, wie sie will, Hauptsache, sie ist bei mir.“

Meine Meinung:
Das Buch habe ich zusammen mit ein paar lieben Mädels in einer Leserunde gelesen. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Avery und Cade. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man fliegt durch den angenehmen Schreibstil richtig schön durch die Seiten. Es gibt immer wieder Rückblicke auf die Kindheit von Avery und Cade und man versteht damit auch die Beziehung und die Verbindung der beiden zueinander einfach besser. Anfangs war die Geschichte sehr trocken, die beiden haben einfach nicht miteinander geredet aber als sie dann anfingen zu reden, wurde es richtig spannend. Die App, die Cade entwickelt hat, ist ein großes Thema. Das fand ich teilweise spannend, aber teilweise auch echt zu technisch. Etwa ab Mitte des Buches nahm die Geschichte dann richtig Fahrt auf und dann konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Das Ende hat mich dann einfach schwach gemacht un dich war so froh darüber, den zweiten Band direkt hier zu haben und gleich weiterlesen zu können. Das kann ich wirklich jedem empfehlen – habt direkt Band 2 zur Hand wenn ihr mit diesem Buch zum Ende kommt. Sonst könnt ihr nicht ruhig schlafen. Das verspreche ich euch.

Autor:
Annie Stone, geboren 1981, ist Politikwissenschaftlerin und arbeitete als Fraktionsgeschäftsführerin in einem kommunalen Parlament in NRW, bevor sie diesen Job für ihre Leidenschaft, das Schreiben, aufgab. Mittlerweile ist sie erfolgreiche Selfpublisherin in den Genres Liebe, Erotik und Historischer Roman.



Titel: Limonadentage
Autor: Annie Stone
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenzahl: 348 Seiten
ISBN: 9783956498718
Erscheinungstag: 01.03.2019
Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Mira Taschenbuch

[Rezension|Werbung] „Paolina Plapperina und der Wackelzahn-Schulalarm“ von Patricia Schröder



„Paolina Plapperina und der Wackelzahn-Schulalarm“ ist ein Kinderbuch von Patricia Schröder und erschien 2019 im magellan Verlag.

Paolina freut sich riesig auf den ersten Schultag. Wenn da nicht das Problem mit Ben, ihrem allerbesten Freund, wäre. Der hat zwar schon eine Zahnlücke, einen Ranzen und viele geniale Ideen, darf aber trotzdem noch nicht in die Schule. Ob das an seinem ständigen Hopsen, den Rucksackunfällen oder den Ketchup-Vulkanen liegt? Aber ohne Ben in die erste Klasse? Das kommt für Paolina nicht infrage! Und schon schmiedet sie zusammen mit ihren Kuscheltieren einen streng geheimen Einschulungsplan … 

Meine Meinung:
Dieses Buch haben wir ganz passend in der Vorschulzeit unserer Zwillinge gelesen. Ben und Paolina, die beiden Protagonisten des Buches, fanden wir sehr sympathisch. Die Geschichte ist witzig geschrieben, hat aber ganz klar eine ernste Botschaft. Paolina befürchtet, dass Ben gar nicht in die Schule darf und das ist nun mal die größte Katastrophe. Gemeinsam nehmen uns die beiden mit zu den Erlebnissen in den letzten Kindergartentagen und die sind wirklich realistisch dargestellt. Eine Übernachtungsparty in der Kita und andere Dinge gab es auch bei uns. Wir haben wirklich oft gelacht beim Lesen. Einzig die neu erfundenen Wortzusammensetzungen der Autorin fanden wir Eltern suboptimal weil wir oftmals gedacht haben wir bekommen gleich einen Knoten in die Zunge aber die Kinder, wiederum, fanden diese Wörter total klasse und haben sich oft schlapp gelacht und darauf kommt es ja an! Paolina Plapperina ist ein tolles Buch für jedes Vorschulkind. 

Das Buchcover ist recht schlicht gehalten aber trotzdem total schön und passend. Die Illustrationen im Buch sind ebenso toll und passen immer perfekt. 

Patricia Schröder, 1960 im Weserland geboren, wuchs in Düsseldorf auf, studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie in den Norden zurück. Dort ließ sie sich mit ihrer Familie und einer Hand voll Tieren auf einer kleinen Warft nieder und fing an, sich Geschichten auszudenken. Patricia Schröder liegt besonders die Leseförderung am Herzen. Sie hat das Konzept „Erst ich ein Stück, dann du“ entwickelt, um bei Kindern über das gemeinsame Lesen den Spaß an Büchern und Geschichten zu wecken. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei Patricia Schröder bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 17. September 2019

[Rezension|Werbung] „Um fünf unter den Sternen“ von Holly Hepburn



„Um fünf unter den Sternen“ ist ein Roman von Holly Hepburn und erschien 2018 im Penguin Verlag.

Die Schwestern Nessie und Sam könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines haben sie gemeinsam: ein hoch kompliziertes Liebesleben. Als sie ein romantisches kleines Pub auf dem Land erben, kommt die Chance auf einen Neuanfang für beide wie gerufen. Doch der verläuft anders als gedacht – das Gebäude ist heruntergekommen und verschuldet, und dann sind da noch die naseweisen Dorfbewohner, die schon ganz eigene Pläne für die Neueröffnung geschmiedet haben. Doch Nessie und Sam sind fest entschlossen, das Pub zu retten und es wieder zum Mittelpunkt des Dorfes zu machen. Zum Glück gibt es da noch Joss, den charmanten Kellner, und Owen, den gut aussehenden Schmied von gegenüber … 

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus fünf Abschnitten, die jeweils einzeln als Kurzromane im eBook Format veröffentlich wurden. Hier hat man nun alle 5 Geschichten zu einem Buch zusammengefasst, und man hält hier tatsächlich ein ganz schön dickes Buch in den Händen, mit 600 Seiten kein Wunder. Man begleitet die Schwestern Nessie und Sam über ein Jahr. Dazu muss ich sagen, dass mir der Originaltitel „A Year at The Star And Sixpence“ irgendwie besser gefällt weil er viel besser passt. Die Geschichte spielt im fiktiven Ort Little Monkham. Jede der Schwestern hat ihre eigenen Probleme und irgendwie ist der Umzug nach Little Monkham für beide eine Art Flucht. Vor Ort bekommen sie nochmal einen anderen Blick auf ihre Vergangenheit und Kindheit. Da schafft es Holly Hepburn tatsächlich gut die Spannung zu halten. Das empfand ich als sehr positiv. Das Ende ist dann aber irgendwie auch vorhersehbar, aber auch schön. Dennoch denke ich, dass man die Geschichte hätte ein wenig kürzen können. Teilweise erschien sie mir ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Dennoch kann ich das Buch gerne empfehlen. 

Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen – und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Freitag, 13. September 2019

[Rezension|Werbung] „Kastanienjahre“ von Anja Baumheier



„Kastanienjahre“ ist ein Roman von Anja Baumheier und erschien 2019 im Wunderlich Verlag.

Ein anderes Land. Ein anderes Leben.
Zwei Orte gibt es, die für Elise Heimat bedeuten: Paris, wo sie seit über 20 Jahren eine kleine Boutique im Montmartre führt; und Peleroich, das verschlafene Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste. Hier wächst sie in den 60er Jahren auf, hier lernt sie Henning und Jakob kennen, die beiden Lieben ihres Lebens. Henning, der Fels in der Brandung, den sie seit Kindertagen kennt, Jakob, der Frauenschwarm, der Künstler werden will und wie sie davon träumt, einmal den Eiffelturm zu sehen. Eine fatale Dreiecksbeziehung voller Geheimnisse - bis Jakob eines Tages spurlos aus Elises Leben verschwindet.
Als Elise nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, taucht sie tief ein in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte von Peleroich, wo ihre Eltern sich kurz nach Gründung der DDR kennenlernen…
Anja Baumheier erzählt von einem malerischen Dorf und dem Schicksal seiner Bewohner zwischen Gründung der DDR, Mauerbau und Nach-Wendezeit. 

Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Auch jetzt denk ich noch oft an das erste Buch von Anja Baumheier – „Kranichland“ – und von daher hatte ich große Ansprüche an „Kastanienjahre“ gestellt und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder kann Anja Baumheier mit ihrem wunderbar lebendigen und flüssigen Schreibstil glänzen, man ist sofort mittendrin im Geschehen. Und Spannung aufbauen – das kann sie! Am Ende mancher Kapitel gibt es eine „quälende“ Spannung. Man überlegt und überlegt wie die Geschichte ausgehen könnte. Das Buch liest man in zwei Zeitebenen, 2018 und 1950 bis in die 90er Jahre. Da ich zwar ein DDR-Kind bin, aber einfach viel zu jung war um irgendwas in meinen Erinnerungen zu behalten, weiß ich immer nur aus Erzählungen von meinen Eltern und Freunden und Bekannten wie es damals war – und genau so wie es alle erzählen, so waren die Begebenheiten auch wieder in diesem Buch. „Kranichland“ hat mir richtig schöne Lesestunden bereitet und ich hoffe, wir können ganz bald ein neues Buch von Anja Baumheier in den Händen halten. Ich bin ein großer Fan von ihr! 

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. 2018 erschien mit "Kranichland" ihr erster Roman.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Montag, 2. September 2019

[Rezension|Werbung] „Romy und das Glück“ von Janna Solinger



„Romy und das Glück“ ist ein Roman von Janna Solinger und erschien 2019 im Rowohlt Verlag.

Eine zauberhafte Liebesgeschichte vom Suchen und Finden des Glücks
Romy hat ein besonderes Händchen für die Liebe. Denn wann immer sie zwei Singles zusammenbringt, entsteht daraus das ganz große Glück. Die Glücksfee selbst hält das jedoch für Quatsch, alles skurrile Zufälle. Wie sonst ist zu erklären, dass ausgerechnet sie ihren Mr. Right noch nicht gefunden hat? Bis David auftaucht und auch Romy sich endlich verliebt. Doch damit scheint der Zauber gebrochen: Eine Beziehung nach der anderen zerbricht. Aber wie kann sich Romy zwischen ihrem Glück und dem ihrer Freunde entscheiden?
Zeit für die große Liebe - Zeit für Romy 

Meine Meinung:
Ich bin ganz gut in die Geschichte gekommen und fand den Schreibtstil sehr gut. Das Buch ließ sich leicht und schnell lesen. Hin und wieder kam ich allerdings ein wenig durcheinander oder musste überlegen wer jetzt wer ist. Im Prinzip hätte dem Buch sicher ein paar Charaktere weniger ganz gut getan. Die Situationen, die Romy mit ihren Kunden hatte, fand ich oft sehr motivierend; und dennoch teilweise echt chaotisch. Zwischendurch war ich dann leider ein wenig gelangweilt, bzw empfand ich das Buch als sehr gezwungen und klischeehaft. Dennoch ist es ein nettes Buch für zwischendurch. 

Janna Solinger ist das Pseudonym der erfahrenen Autorin Jennifer Benkau, die bereits in frühen Jahren mit dem Schreiben begann. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern im Rheinland. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 30. August 2019

[Rezension|Werbung] „Die Bücherinsel“ von Janne Mommsen



„Die Bücherinsel“ ist ein Roman von Janne Mommsen und erschien 2019 im Rowohlt Verlag.

Sandra Malien lebt in einem kleinen Haus am Strand. Eines Tages landet sie zufällig in dem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Hier treffen sich Büchernarren, aber auch diejenigen unter den Insulanern, die abends nicht allein vor dem Fernseher sitzen wollen. Besonders sympathisch ist Sandra der charmante Schulleiter Björn. Bei einem Picknick am Strand verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nur hat Sandra ein Problem: Dass die quirlige Frau nicht lesen und schreiben kann, ahnt auf der Insel niemand. Hat die Liebe zu Björn trotz aller Geheimnisse eine Chance?

Meine Meinung:
Nach „Die kleine Inselbuchhandlung“ habe ich mich sehr auf „Die Bücherinsel“ gefreut. Ich war mir ziemlich sicher, dass in dem Buch Charaktere aus „Die kleine Inselbuchhandlung“ vorkommen. Das mag ich so an Büchern von Janne Mommsen. Die Idee eine Analphabetin in einen Lesekreis zu schicken finde ich total verrückt aber einfach nur genial. Janne Mommsen hat hier wieder ein richtig schönes Wohlfühlbuch erschaffen, Inselluft inklusive. Eine tolle Urlaubslektüre. „Die Bücherinsel“ kann man im Übrigen auch gut lesen wenn man „Die kleine Inselbuchhandlung“ nicht gelesen hat. Dennoch empfehle ich natürlich beide Bücher zu lesen.

Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 26. August 2019

[Rezension|Werbung] „Völlig losgelöst“ von Susanne Weingarten




„Völlig losgelöst“ ist eine Art Ratgeber von Susanne Weingarten und erschien 2019 im Spiegel Buchverlag.

In der Dreizimmerwohnung stapeln sich Flohmarktfunde und modische Fehlkäufe, und durch den lang erhofften Karrieresprung dreht sich das Hamsterrad nur noch schneller. Vielen Menschen geht es ähnlich: In unserer Welt voll Hektik und Überfluss sehnen wir uns danach, uns wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und Zeit zu haben für Familie, Freunde und uns selbst. Konsumforscher, Psychologen und überzeugte Minimalisten zeigen in diesem Buch, wie wir uns von Unwichtigem trennen, nachhaltig konsumieren und uns endlich wieder frei fühlen – denn weniger ist in der Tat mehr. 

Meine Meinung:
Dieser kleine praktische Ratgeber ist in 3 Teile geteilt. Jeder Teil enthält kleine Geschichten, Briefe oder Artikel. Da ich selbst viel beispielsweise viele Koch- und Backzeitschriften sammel und mich nur schwer von Dingen trennen kann, habe ich mir von dem Büchlein praktische Tipps zum Ausmisten erhofft. Leider konnte ich die nicht so recht finden. Einige Geschichten haben mich aber beeindruckt und gefesselt. Im Großen und Ganzen ist es ein nettes kleines Buch für zwischendurch aber nichts, was mir auf Ewigkeiten im Kopf bleiben wird. 

Susanne Weingarten, geboren 1964, ist promovierte Amerikanistin. Sie begann ihre journalistische Karriere 1992 beim SPIEGEL, lebte und arbeitete später mehrere Jahre in Los Angeles und Boston als freie Publizistin. 2008 übernahm sie die Leitung des Kultur-Ressorts beim SPIEGEL und ist seit 2015 als Leiterin des Ressorts Sonderthemen verantwortlich für die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Spiegel Buchverlag / Penguin Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 25. August 2019

[Rezension|Werbung] „Weil wir Flügel haben“ von Vanessa Diffenbaugh





„Weil wir Flügel haben“ ist ein Roman von Vanessa Diffenbaugh und erschien 2019 im Blanvalet Verlag.

Seit vierzehn Jahren arbeitet die dreiunddreißigjährige Letty von morgens bis abends, während ihre Kinder, Alex und Luna, von ihrer Mutter erzogen werden. Als Lettys Eltern nach Mexiko zurückkehren, muss sie zum ersten Mal ihren Mutterpflichten nachgehen und Verantwortung für andere übernehmen. Panisch versucht sie sich dem Ganzen zu entziehen, doch einen Autounfall, eine ungewöhnliche Begegnung und einen Krankenhausaufenthalt später bekommt sie endlich die Möglichkeit, denen, die sie liebt, ein schöneres Leben zu bieten. Doch kann Letty ihre Ängste überwinden und ihre zweite Chance im Leben nutzen? 

Meine Meinung:
Ich vermute, dass ich mir von dem Buch einfach zu viel erhofft habe; anders kann ich mir gar nicht vorstellen, dass ich leider so sehr enttäuscht wurde. Vielleicht habe ich auch einfach ein zu hohes Rechtseinsbewusstsein. Die Protagonistin, Letty, hat mich einfach immer und immer wieder wütend gemacht. Ich konnte wirklich nicht verstehen, warum sie so mit ihren Kindern umgeht. Beim Lesen konnte ich an nichts anderes denken und bin zwar gut durch die Geschichte gekommener, aber das schlechte Gefühl zog sich leider durch das ganze Buch und somit kann ich einfach nicht mehr Sterne geben. 

Vanessa Diffenbaugh ist Kunsterzieherin und Schriftstellerin. Sie ist nicht nur künstlerisch, sondern auch sozial sehr engagiert. Sie unterstützt verschiedene Kinderhilfsorganisationen und setzt sich für die Förderung von Pflegefamilien ein. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt sie in Monterey, Kalifornien. Ihr Debütroman »Die verborgene Sprache der Blumen« war weltweit ein Bestseller. 

Fazit: 


Ich möchte mich recht herzlich beim Limes/Blanvalet Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Warum es hier so lange still war

Hallo Ihr Lieben, 

Nun ja, eine ganze Zeit war es hier nun still und das leider nicht ohne Grund. 

Das Jahr 2019 ist irgendwie nicht so richtig unser Glücksjahr, obwohl es eigentlich vielversprechend klang - unsere Hochzeit stand an, mein Mann sollte seinen runden Geburtstag feiern und die Zwillinge sollten in die Schule kommen. Aber irgendwie kam alles anders. 

Ich habe mich schon 2018 nicht so sehr fit gefühlt und seit September ging es mir auch nie richtig besser. Ich habe mich aber durchgekämpft bis im Januar 2019, vermutlich ausgelöst durch den Stress eines Autounfalls meines Vaters, irgendwie nichts mehr ging. Plötzlich wurde mein Gesicht rot und brannte und schmerzte. Ich konnte nicht mehr reden, oder gar richtig essen. Es war grausig. Nach langem Diskutieren habe ich dann kurzfristig einen Termin beim Hautarzt bekommen (der erste hat mich mit höllischen Schmerzen abgewiesen). Es wurden aber nur Allergietests durchgeführt. So war ich wieder auf mich gestellt. Die Hautklinik brachte auch nicht viel Neues, außer einige gute Tipps zur Behandlung zu Hause. Es verbesserte sich einfach nichts. Man ist einfach nur hilflos wenn keiner weiß, was mit einem los ist. Nach langem Warten, einigen Wochen Krankschreibung, vielen Arztbesuchen und einigen Bluttests weiß man nun, dass es etwas in Richtung Autoimmunerkrankung ist. Es gilt noch herauszufinden, was genau es ist. Die Bluttests ergaben immer mal unterschiedliche Werte und somit kann das noch nicht eindeutig geklärt werden. Aber der Strohhalm ist da und so denke ich - positiv wie ich eigentlich immer bin - dass mir bald geholfen wird. Wie oft und in welchen Situationen die Schübe kommen konnte ich noch nicht ganz herausfinden, aber ich lerne mit der Situation umzugehen. Vieles hat sich geändert.

Somit haben wir schweren Herzens auch unsere geplante Hochzeit vorerst abgesagt. Mir war beim besten Willen nicht nach Kleid suchen, Deko planen und sonstwas für Vorbereitungen. Am Tag der geplanten Hochzeit haben wir stattdessen eine tolle und gemütliche Geburtstagsfeier für meinen Mann geschmissen. Außerdem haben wir im Sommer 3 Wochen Urlaub genossen.Das war bitter nötig und Balsam für die Seele. Vor 3 Wochen wurden nun auch unsere Zwillinge eingeschult. Eine spannende Zeit!

Gelesen habe ich in der Zeit leider fast gar nicht. Und so möchte ich mich bei allen Verlagen für die lange Lese- und Bloggerabstinenz entschuldigen. Ich hole in der nächsten Zeit alle möglichen Rezensionen nach und lese nach und nach meine Rezensionsexemplare. Ich habe wieder richtig Lust! 

Ich danke euch für euer Verständnis und freue mich, dass es hier jetzt wieder richtig los geht. 

Donnerstag, 21. Februar 2019

[Rezension|Werbung] „Fußballmütter“ von Hanna Dietz



„Fußballmütter“ ist ein Roman von Hanna Dietz und erschien 2018 im Wunderlich Verlag.

Mit den anderen Müttern und einem Kaffeebecher in der Hand am Spielfeldrand stehen und zusehen, wie die Kleinen kicken - so stellt sich Carolin das Leben als Fußballmutter vor. Also meldet sie ihren Sohn Luis in der F2-Jugend des 1. FC Reschheim an, der Gurkentruppe des Vereins. Aber der Kampf auf dem Rasen ist nichts gegen das, was sich am Rand abspielt: Da wird intrigiert, gemobbt, gepöbelt. Schwer zu ertragen für Carolin, die nach einer traumatischen Scheidung nur ihre Ruhe will. Doch da taucht ihr Scheidungsgrund nebst leider talentiertem Sohn auf, und in Carolin erwacht ein lange vergessenes Gefühl: Kampfgeist. Wäre doch gelacht, wenn Luis' Truppe nicht die angeberische Vorzeigemannschaft des Vereins besiegt ... 

Meine Meinung:
„Fußballmütter“ hatte ich nun eine ganze Weile auf meinem Sub und nun hatte ich große Lust ihn zu lesen. Ich bin selbst Fußballfan eines drittklassigen Fußballvereins sowie auch Fußballmutter (zum Glück noch ohne offizielle Spiele, bisher gibt es nur Training). Kurz gesagt: Bei uns dreht sich recht viel um Fußball. Hanna Dietz hat hier mit viel Humor und leider auch viel Realität ein tolles Buch über Fußballmütter geschaffen. Am Anfang eines jeden Kapitels sind Artikel aus Zeitungen o.ä. zu lesen. Dort merkt man, wie „krass“ es bei einem Kinderfußballspiel zugehen kann. Und diese Fakten bringt sie auch richtig toll in ihrem Roman unter. Eine gescheiterte Ehe und einige Liebesgeschichten sind auch noch im Roman verpackt. Teils hat mir ein wenig Spannung gefehlt, bzw empfand ich manche Stellen als ein wenig langatmig aber gerade zum Schluss wurde es richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Also für alle Fußballfans, Fußballmütter, Fußballväter und die, die es noch werden (wollen), kann ich dieses Buch sehr empfehlen! 

Hanna Dietz, geboren 1969 in Bonn, arbeitet als freie Journalistin für Fernsehen und Hörfunk. Mit «Männerkrankheiten» und «Weiberwahnsinn» schaffte sie es jeweils auf die Spiegel Bestsellerliste. Bei Wunderlich erschien bereits «Wie Buddha in der Sonne». 

Fazit: