Montag, 28. Mai 2018

[Rezension] „Meghan - Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen“ von Andrew Morton



„Meghan - Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen“ ist eine Biografie von Andrew Morton und erschien 2018 im Heyne Verlag.

Mit ihrem natürlichen Charme verzaubert Meghan Markle nicht nur Prinz Harry, sondern die Menschen weltweit. Die Amerikanerin, bekannt aus der TV-Serie "Suits", lebt ein echtes Märchen: Im Mai heiratet sie Prinz Harry und wird damit offizielles Mitglied des britischen Königshauses. In seiner Biografie erzählt Bestseller-Autor Andrew Morton, einzigartiger Kenner der Royals, umfassend von ihrer Kindheit, ihrer couragierten Persönlichkeit, ihren Träumen und Zielen und zeigt mit viel Insiderwissen, was von Meghan in ihrer neuen Rolle zu erwarten ist.

Meine Meinung:
Seit jeher interessiere ich mich für die europäischen Königshäuser und natürlich auch für das britische, immerhin habe ich auch eine Weile in Großbrittanien gewohnt. Mittlerweile kennt wohl jeder Meghan Markle- auch ich, aber bevor ich das Buch gelesen haben, kannte ich sie wirklich nicht. Ich wusste zwar, dass sie Prinz Harry heiraten wird, aber ich hatte wirklich keinen Schimmer wer sie war oder ist. Das Buch hat mir einen tollen Einblick in ihr Leben gegeben. Man lernt die Familie von Meghan wirklich sehr gut in dem Buch kennen, schließlich haben sie ja in der letzten Zeit eher für negative Schlagzeilen gesorgt. Im Buch erhält man dazu teilweise auch Hintergrundinformationen. Andrew Morton scheint da wirklich prima recherchiert zu haben. Ich finde das Buch wirklich gut unterteilt und teilweise sogar richtig spannend. Wie man eine Biografie eben spannend gestalten kann. Das Cover ist wunderschön, eben weil Meghan Markle wunderschön ist. Toll sind auch die vielen Bilder, die im Buch enthalten sind. Wer also mehr über Meghan erfahren will, dem sei dieses Buch wirklich sehr ans Herz gelegt. 

Andrew Morton ist ein weltweit führender Celebrity-Experte und ausgewiesener Kenner der britischen Royals. Sein 1992 erschienener internationaler Bestseller "Diana – Ihre wahre Geschichte" war 58 Wochen in den Bestsellerlisten, wurde in 35 Sprachen übersetzt und inspirierte Filme, Dokumentationen und Reportagen über die königliche Familie. Andrew Morton wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt in London und Los Angeles. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 15. Mai 2018

[Rezension] „Hortensiensommer“ von Ulrike Sosnitza



„Hortensiensommer“ ist ein Roman von Ulrika Sosnitza und erschien 2018 im Heyne Verlag.

Ob Schneerosen, Taglilien oder Anemonen – im malerischen Sommerhausen verzaubert Johanna kahle Gärten in duftende Paradiese. Seit einem tragischen Ereignis lebt sie alleine in einem viel zu großen Haus und vermietet die Einliegerwohnung an Philipp mit dem Panamahut. Nur zögernd freunden sie sich an. Als Philipp beginnt, ihr vorzulesen, schleicht sich langsam die Liebe in ihr einsames Herz. Im Mai dann erklingt Kinderlachen im Garten und Philipp stellt Johanna seine kleine Tochter vor, woraufhin sie entsetzt flüchtet. Als Philipp den Grund für Johannas Verhalten erfährt, setzt er alles daran, sie wieder zum Strahlen zu bringen ...


Meine Meinung:
Ich habe mich lange auf das Buch gefreut und war wirklich sehr gespannt, was Ulrike Sosnitza aus ihrem neusten Roman gemacht hat. Ich bin sehr gut ins Buch gekommen, was bei mir tatsächlich nicht immer der Fall ist. Oftmals habe ich damit so meine Probleme. Die Geschichte ist wirklich spannend gemacht und es werden viele Geheimnisse angeschnitten. Das ganze Geheimnis wird erst zum Schluss gelüftet und obwohl ich vermutet habe, was es ist, hat es mich getroffen wie der Blitz als ich die Stelle dann tatsächlich gelesen habe. Ich finde, dass dieser Roman sehr beeindruckend ist. Das Cover ist richtig schön und passend. Ob dieses Buch als Sommerrroman angepriesen werden muss, darüber lässt sich wohl streiten aber auch wenn es einen wirklich ernsten und traurigen Hintergrund hat, ist es dennoch wunderbar leicht und irgendwie sommerlich. Klare Leseempfehlung!

Ulrike Sosnitza, 1965 in Darmstadt geboren, liebt ihren Garten, auch wenn die Blumen dort meist nicht so wachsen, wie sie sich das vorstellt. Die frühere Bibliothekarin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg. 


Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 8. Mai 2018

[Rezension] „Strandrosensommer“ von Tanja Janz



„Strandrosensommer“ ist ein Roman von Tanja Janz und erschien 2018 im Mira Taschenbuch Verlag.

Pfahlbauten, kilometerweiter weißer Sandstrand, blühende Strandrosen und das Rauschen vom Meer – nach über zehn Jahren hat Inga fast vergessen, wie schön es in St. Peter-Ording ist. Nachdem ihr Freund sich zur Selbstfindung nach Indien aus dem Staub gemacht hat, ist Inga ebenfalls reif für eine Auszeit. Sie besucht Tante Ditte, die auf einem wunderschönen alten Pferdehof an der nordfriesischen Küste lebt. Doch aus der geplanten Erholung wird nichts, denn der Hof steht kurz vor der Pleite. Der einzige Ausweg scheint eine zündende Geschäftsidee oder ein mittelgroßes finanzielles Wunder zu sein. Inga krempelt die Ärmel hoch – und das Glück ist mit den Fleißigen … 

Meine Meinung:
Immer wenn ein Buch von Tanja Janz erscheint, bin ich ganz hibbelig. Und bei diesem war es besonders schlimm, denn ich wollte endlich mal wieder leserisch nach SPO reisen. Als Tanja Monate vorher schon das Cover gezeigt hat, konnte ich es kaum noch aushalten. Wie süß ist bitteschön dieses Cover? Ich bin sofort mitten im Geschehen gewesen. Das ist bei Büchern von Tanja Janz eigentlich immer so. Ganz in ihrem Stil hat sie mich wirklich wieder überzeugt. Das Buch ist so schön. Es liest sich leicht und ich war wieder so so so traurig, als es zu Ende war. Ich hätte noch Ewigkeiten weiterlesen können. Ein passendes Lesezeichen ist irgendwie noch das Pünktchen auf dem i. Achtung: Das Buch kann man nicht ohne Nebenwirkungen lesen. Man bekommt hundertprozentig Lust auf Milchreis. Garantiert! 

Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste. 

Fazit: 

Mittwoch, 2. Mai 2018

[Rezension] „Mami Fee & ich – Der große Cupcakezauber“ von Sophie Kinsella

Cover-Quelle: Randomhouse

„Mami Fee & ich – Der große Cupcakezauber“ ist ein Kinderbuch von Sophie Kinsella und erschien 2018 im cbj Kinder- und Jugendbuchverlag.

Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella - ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune - nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen. 

Meine Meinung:
Natürlich wurde ich durch das wundervolle und süße Cover auf das Buch aufmerksam. Welche Mama möchte das nicht für ihre kleine Fee haben? Ich habe tatsächlich so eine Mischung aus Prinzessin, Fee und Hexe zu Hause und von daher kommt alles was zaubern, fliegen und hexen kann super an 😊 Wir hatten wirklich viel Spaß mit diesem Buch und ich war gleichermaßen erstaunt und begeistert, dass es so modern ist. Die Feen von heute gehen eben mit der Zeit. Mein Kind hat es geliebt wenn die ganz normale Mama zu Mami Fee wurde. Da haben wir beide natürlich fleißig mitgemacht. Wir haben das Buch wirklich gerne gelesen, die tollen Illustrationen haben die Geschichten super aufgewertet. Kleines Manko: für Kinder erscheinen mir die Kapitel recht lang. Aber nun freuen wir uns schon riesig auf den zweiten Teil, der im August erscheinen wird. 

Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin wurde zum internationalen Kinohit. Mit Mami Fee & ich gibt die Mutter von vier Söhnen und einer Tochter ihr Debüt im Kinderbuch. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 30. April 2018

[Rezension] „Das Haus der Seidenblüten“ von Liz Trenow

Cover-Quelle: Randomhouse

„Das Haus der Seidenblüten“ ist ein Roman von Liz Trenow und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

England 1760. Das Leben der jungen Anna Butterfield ändert sich grundlegend, als sie vom idyllischen Suffolk zur Familie ihres Onkels nach London zieht. Kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie dem französischen Seidenweber Henri und wird hineingezogen in die faszinierende Welt des Seidenhandels. Henri arbeitet an seinem Meisterstück, während Anna sich danach sehnt, Künstlerin zu werden, anstatt einen reichen Anwalt zu heiraten wie von ihrer Familie gewünscht. Henri erkennt, dass Annas Blütenzeichnungen ihnen beiden die Chance auf Unabhängigkeit schenken könnten. Doch sein Leben als Einwanderer wird täglich gefährlicher, bis die dramatischen Zeiten ihn und Anna für immer auseinanderzureißen drohen. 

Meine Meinung:
Ich habe ja vor einiger Zeit meine Leidenschaft für historischer Romane entdeckt und wollte dieses Buch somit sehr gerne lesen. Auch das Cover gefällt mir wirklich gut. Man muss sagen, dass wirklich viel Geschichtliches im Buch zu finden ist, aber gut integriert. Ich gehe davon aus, dass es gut recherchiert ist, für mich klang das alles wirklich flüssig. Man merkt auch, dass die Autorin selbst aus einer Seidenweberfamilie kommt. Die Länge der Kapitel sind völlig ok und man liest immer abwechselnd aus der Sicht von Anna und Henri. Annas Kapitel beginnen mit Auszügen aus „Über die Umgangsformen der feinen Dame“ und Henris Kapitel beginnen stets mit Auszügen aus „Handbuch für Lehrjungen und Gesellen oder wie man zu Ansehen und Reichtum gelangt“. Stil und Geschichte haben mir im Grunde gut gefallen, die Liebesgeschichte ist ein wesentlicher Teil und baut sich langsam auf, aber irgendwie wird es auch nie richtig prickelnd oder richtig dolle spannend. Ich musste mich zwar nicht langweilen aber langwierig war es dennoch teilweise. Alles in Allem ein netter historischer Roman. 

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Samstag, 21. April 2018

[Rezension] „Die Insel der Zitronenblüten“ von Cristina Campos

Cover-Quelle: Randomhouse

„Die Insel der Zitronenblüten“ ist ein Roman von Cristina Campos und erschien 2018 im Blanvalet Verlag.

Als Marina von ihrem Erbe erfährt, ahnt sie nicht, dass es ihr ganzes Leben verändern wird. Vor langer Zeit verließ sie ihre Heimat Mallorca und brach den Kontakt zu ihrer Schwester Anna ab. Niemals mehr wollte sie zurückkehren. Doch jetzt wurde ihnen beiden die kleine Bäckerei in Valldemossa vermacht. Auf der Insel angekommen, kann Marina dem Duft von Zitronenbrot nicht widerstehen. Sie weiß, sie sollte das alte Anwesen einfach verkaufen, aber irgendetwas hält sie davon ab – ein Geheimnis, das nur darauf wartet, gelüftet zu werden ... 

Meine Meinung:
Mal ganz abgesehen von diesem wunder-, wunderschönen Cover liebe ich Mallorca und dachte mir daher, dass das genau das richtige Buch für mich ist. Ich habe mir erhofft, ein wenig von der schönen Landschaft in Mallorca zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Anfang war alles andere als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte, ich bin sofort in Mallorca aber nein, zunächst habe ich mich in Afrika wiedergefunden. Nachdem ich das „verarbeitet“ habe, fand ich es eigentlich richtig klasse. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet etwas über die Entwicklungsarbeit zu lesen, aber empfand es als wirklich bereichernd und interessant. Cristina Campos hat die Charaktere im Buch sehr detailreich und liebevoll ausgestaltet und ihr schöner Schreibstil macht das Buch wirklich lesenswert. Also die Geschichte an sich ist richtig schön und spannend. Allerdings waren die Kapitel für meinen Geschmack einfach viel zu lang, ABER es gab vor ziemlich jeden Kapitel – zumindest am Anfang – ein nettes Rezept. Und die unverhofften Zeitsprünge fand ich ziemlich anstrengend. Aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass das Buch langatmig ist, im Gegenteil – den Schluss fand ich ziemlich rasant. Es passierte so viel und plötzlich war das Buch zu Ende. Wer Mallorca liebt, sollte dieses Buch lesen. 

Cristina Campos wurde 1975 in Barcelona geboren und machte ihren Abschluss in Geisteswissenschaften an der Universität von Barcelona. Anschließend studierte sie an der Universität in Heidelberg, wo sie auch das dortige Filmfestival mitorganisierte. Nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat widmete sie sich ganz der Filmindustrie und arbeitet inzwischen seit zehn Jahren als Castingagentin für Film und Fernsehen. Nebenbei lebt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben aus. Die Insel der Zitronenblüten ist ihr erster Roman. 

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 20. April 2018

Lesewoche #16/2018



Hier wieder mein neuer Beitrag der Lesewoche von Unendliche Geschichte.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?

Meine standardmäßige Antwort ist im Moment wohl leider: Viel Lust aber zu wenig Zeit

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Nun habe ich "Die Insel der Zitronenblüten fast beendet. Ich war wirklich überrascht von dem Buch


3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
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4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich bin mir noch gar nicht sicher welches Buch ich als nächstes lesen werde. Mal schauen. Da könnt ihr gespannt sein, gemeinsam mit mir :-)