Sonntag, 5. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 5

Tag 5: Zeig uns dein Gesicht!

Natürlich zeige ich euch heute auch mein Gesicht :-) 



Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag! Genießt die Zeit. Lest doch mal wieder ein Buch!

[Rezension] „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ von Sabine Zett



„Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ ist ein Roman von Sabine Zett und erschien 2013 im Blanvalet Verlag.

Elisa ist thirty something – also eigentlich, wenn man’s ganz genau nimmt, schon ein paar Jahre drüber –, Mutter eines »Pubertäts-Aliens«, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält und Elisa Knüppel zwischen die Beine wirft, wo’s nur geht. Als wäre es damit nicht schon genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende »Dienstreise« nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff …

Meine Meinung:
Elisa, von ihrer Schwiegermutter ignorant Elisabeth genannt (Elisa ist ja schließlich kein richtiger Name), hat einen pubertierenden Sohn, Rick, zu Hause. Rick wird von seiner Oma natürlich Richard genannt, denn auch Rick ist ja wohl kein richtiger Name. Elisas Mann, Alexander, verbringt viel mehr Zeit auf der Arbeit und neuerdings auch mit seiner neuen Mitarbeiterin F.F. Haben die beiden wohl eine Affäre? Elisas Freundin hat ständig Stress mit ihrem Exmann. Der Rosenkrieg beginnt, obwohl sich beide schon vor Jahren einvernehmlich getrennt haben und das geteilte Sorgerecht für ihre beiden Pudel haben. Außerdem möchte Elisa wieder in den Beruf einsteigen, so möchte sie gerne in der katholischen Grundschule arbeiten, dessen Rektor ziemlich heiß ist. Der größte Störfaktor ist allerdings Elisas Schwiegermutter. Die Welt scheint sich nur um sie zu drehen und sie ist einfach die ungekrönte Königin der Familie. Bei diesem Buch habe ich eine herrlich leichte Lektüre erwartet, zumindest dem Titel nach zu urteilen - und ja: ich habe eine wunderbar lockere, witzige Lektüre bekommen. Vom Anfang bis zum Ende sind des Lesers Lachmuskeln stark beansprucht. Eine Liebesgeschichte bekommt man hier nicht, aber Humor - viel Humor! Ein perfektes Buch wenn man mal wieder so richtig lachen möchte.

Sabine Zett ist in Westfalen aufgewachsen. Nach dem Abitur machte sie ein Volontariat bei einer Tageszeitung und arbeitete mehrere Jahre als Journalistin in verschiedenen Redaktionen. Heute schreibt sie Bücher für Kinder und Jugendliche, unterhaltsame Frauenromane, Drehbücher, Hörspiele und Songs. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten und in mehrere Sprachen übersetzten Buchreihe um den frechen »Hugo« eroberte sie nicht nur die Herzen von kleinen und großen Lesern, sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste. Sabine Zett lebt mit ihrer Familie am Niederrhein.

Fazit:

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Samstag, 4. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 4

Tag 4: Teile etwas Mutmachendes!

Nicht jeder Tag ist gleich. Manchmal hat man einfach eine blöde Phase zu durchstehen. Ich glaube aber, dass alles irgendwie einen Sinn hat. Manchmal weiß man nicht immer gleich, welcher Grund dahintersteckt aber nach Regen kommt auch Sonnenschein und deswegen: wisch dir die Tränen ab und sei stark. Lächel! Das ist deine stärkste Waffe. 


Um wenigstens für einige Stunden die Welt um dich herum zu vergessen, genieße ein schönes Schaumbad, schnapp dir ein Buch und les dich davon. (Lass einfach wieder heißes Wasser nach wenn dein Badewasser kalt wird :-) )

Freitag, 3. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 3

Tag 2: Wo kaufst du deine Buchträume?

Ich kaufe meine Bücher stets und ständig, immer und überall. An Buchläden komme ich nicht vorbei, ich muss einfach immer reinwandern. Entdecke ich dann ein Buch, was mir gefällt, dann nehme ich es einfach mit. Wobei ich auch sagen muss, dass ich durch das Bloggen immer sehr gut informiert bin und eigentlich immer weiß, wann neue Bücher erscheinen, die ich lesen möchte, weil ich vorher schon die Verlagsvorschauen durchgegangen bin. 



Hin und wieder kauf ich aber auch Bücher online, ganz gerne auch Mängelexemplare.

Donnerstag, 2. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 2

Tag 2: Was liest du gerade?

Im Moment lese ich "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" von Sabine Zett. Auf dieses Buch bin ich durch die Blanvalet Challenge aufmerksam geworden und sowohl Cover als auch Titel habe mich sofort angesprochen.




Es verspricht ein tolles witziges und sehr unterhaltsames Buch für Zwischendurch zu sein. 

Im wahren Leben würde ich meine Schwiegermutter allerdings nicht austauschen wollen. Ich wüsste gar nicht mit wem ich sonst im Garten sitzen sollte und Klatschzeitungen lesen und einfach nur rumblödeln.

Mittwoch, 1. März 2017

#wirsindtraumfaenger - Tag 1

Annika Bühnemann möchte mit der 31-Tage-Challenge für Buchmenschen #wirsindtraumfaenger Leser und Autoren näher zusammenbringen. Das finde ich toll und deswegen nehme ich diese Herausforderung an.

Im März werde ich mir also jeden Tag zur vorgegebenen Frage/Aufgabe einige Gedanken machen und sie dann, möglichst kreativ, beantworten. Und natürlich werde ich auch bei anderen Lesern und Autoren stöbern, denn es soll uns Buchmenschen ja zusammenbringen. Wer macht noch mit von euch?




Tag 1: Stell dich vor!

Ich bin also die Anne, neben meiner Vollzeit-Arbeit in der Pharma-Branche, bin ich vor allen Dingen Zwei-Fach-Mama und Buchbloggerin aus Leidenschaft. In einigen Tagen werde ich in die Schiene "thirty something" schlittern, ich bin  Möchtegern-Bauherrin und bald werde ich wohl auch noch Hobbygärtnerin sein. Außerdem spielt der Fußball bei uns eine große Rolle. Nach dem Prinzip NUR STADION IST LIVE, packe ich alle zwei Wochen einen Rucksack mit Nervennahrung, schnappe mir Mann und Kinder, und ab geht es ins Stadion, unseren Herzensverein zu unterstützen. Stricken und Häkeln steht auch immer mal wieder auf meiner Tagesordnung, aber dem Lesen und Rezensieren von Büchern schenke ich tatsächlich den größtern Teil meiner Freizeit. 

[Rezension] „Black Rabbit Hall“ von Eve Chase



„Black Rabbit Hall“ ist ein Roman von Eve Chase und erschien 2016 im Blanvalet Verlag.

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Meine Meinung:
In zwei Zeitebenen erzählt Eve Chase die Geschichte über Amber (um 1969) und Lorna (gut drei Jahrzente später). Tatsächlich kommen ziemlich viele Figuren im Buch vor, wobei nur Amber und Lorna wirklich ausführlich dargestellt werden. Ambers Geschwister haben nur eine recht unbedeutende Nebenrolle im Buch und auch Lornas Verlobter, Jon, ist eher nur nebensächlich dargestellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Die Idee der Geschichte ist toll. Es war teils sehr spannend erzählt. Ich mag Bücher recht gerne, in dem zwischen Figuren kontinuierlich hin und her gewechselt wird. In diesem Buch hat es mich manchmal aber sogar gestört, weil man einfach immer viel zu lange warten musste, wie es nun mit der anderen Figur weitergeht. Zum Schluss waren beide Zeitebenen miteinander verschmolzen, das erwartet der Leser zum Ende des Buches ohnehin. Das Haus Black Rabbit Hall hat eine ganz besondere Atmosphäre, vielleicht sogar etwas gruselig oder düster, aber irgendwie spannend. Ich denke, das ist das passende Buch für einen verregneten Sonntag vor dem Fenster.

Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte und zum Titel und gefällt mir gut. 

Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte.

Fazit: