Dienstag, 17. September 2019

[Rezension|Werbung] „Um fünf unter den Sternen“ von Holly Hepburn



„Um fünf unter den Sternen“ ist ein Roman von Holly Hepburn und erschien 2018 im Penguin Verlag.

Die Schwestern Nessie und Sam könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines haben sie gemeinsam: ein hoch kompliziertes Liebesleben. Als sie ein romantisches kleines Pub auf dem Land erben, kommt die Chance auf einen Neuanfang für beide wie gerufen. Doch der verläuft anders als gedacht – das Gebäude ist heruntergekommen und verschuldet, und dann sind da noch die naseweisen Dorfbewohner, die schon ganz eigene Pläne für die Neueröffnung geschmiedet haben. Doch Nessie und Sam sind fest entschlossen, das Pub zu retten und es wieder zum Mittelpunkt des Dorfes zu machen. Zum Glück gibt es da noch Joss, den charmanten Kellner, und Owen, den gut aussehenden Schmied von gegenüber … 

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus fünf Abschnitten, die jeweils einzeln als Kurzromane im eBook Format veröffentlich wurden. Hier hat man nun alle 5 Geschichten zu einem Buch zusammengefasst, und man hält hier tatsächlich ein ganz schön dickes Buch in den Händen, mit 600 Seiten kein Wunder. Man begleitet die Schwestern Nessie und Sam über ein Jahr. Dazu muss ich sagen, dass mir der Originaltitel „A Year at The Star And Sixpence“ irgendwie besser gefällt weil er viel besser passt. Die Geschichte spielt im fiktiven Ort Little Monkham. Jede der Schwestern hat ihre eigenen Probleme und irgendwie ist der Umzug nach Little Monkham für beide eine Art Flucht. Vor Ort bekommen sie nochmal einen anderen Blick auf ihre Vergangenheit und Kindheit. Da schafft es Holly Hepburn tatsächlich gut die Spannung zu halten. Das empfand ich als sehr positiv. Das Ende ist dann aber irgendwie auch vorhersehbar, aber auch schön. Dennoch denke ich, dass man die Geschichte hätte ein wenig kürzen können. Teilweise erschien sie mir ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Dennoch kann ich das Buch gerne empfehlen. 

Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen – und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Freitag, 13. September 2019

[Rezension|Werbung] „Kastanienjahre“ von Anja Baumheier



„Kastanienjahre“ ist ein Roman von Anja Baumheier und erschien 2019 im Wunderlich Verlag.

Ein anderes Land. Ein anderes Leben.
Zwei Orte gibt es, die für Elise Heimat bedeuten: Paris, wo sie seit über 20 Jahren eine kleine Boutique im Montmartre führt; und Peleroich, das verschlafene Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste. Hier wächst sie in den 60er Jahren auf, hier lernt sie Henning und Jakob kennen, die beiden Lieben ihres Lebens. Henning, der Fels in der Brandung, den sie seit Kindertagen kennt, Jakob, der Frauenschwarm, der Künstler werden will und wie sie davon träumt, einmal den Eiffelturm zu sehen. Eine fatale Dreiecksbeziehung voller Geheimnisse - bis Jakob eines Tages spurlos aus Elises Leben verschwindet.
Als Elise nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, taucht sie tief ein in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte von Peleroich, wo ihre Eltern sich kurz nach Gründung der DDR kennenlernen…
Anja Baumheier erzählt von einem malerischen Dorf und dem Schicksal seiner Bewohner zwischen Gründung der DDR, Mauerbau und Nach-Wendezeit. 

Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Auch jetzt denk ich noch oft an das erste Buch von Anja Baumheier – „Kranichland“ – und von daher hatte ich große Ansprüche an „Kastanienjahre“ gestellt und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder kann Anja Baumheier mit ihrem wunderbar lebendigen und flüssigen Schreibstil glänzen, man ist sofort mittendrin im Geschehen. Und Spannung aufbauen – das kann sie! Am Ende mancher Kapitel gibt es eine „quälende“ Spannung. Man überlegt und überlegt wie die Geschichte ausgehen könnte. Das Buch liest man in zwei Zeitebenen, 2018 und 1950 bis in die 90er Jahre. Da ich zwar ein DDR-Kind bin, aber einfach viel zu jung war um irgendwas in meinen Erinnerungen zu behalten, weiß ich immer nur aus Erzählungen von meinen Eltern und Freunden und Bekannten wie es damals war – und genau so wie es alle erzählen, so waren die Begebenheiten auch wieder in diesem Buch. „Kranichland“ hat mir richtig schöne Lesestunden bereitet und ich hoffe, wir können ganz bald ein neues Buch von Anja Baumheier in den Händen halten. Ich bin ein großer Fan von ihr! 

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. 2018 erschien mit "Kranichland" ihr erster Roman.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Montag, 2. September 2019

[Rezension|Werbung] „Romy und das Glück“ von Janna Solinger



„Romy und das Glück“ ist ein Roman von Janna Solinger und erschien 2019 im Rowohlt Verlag.

Eine zauberhafte Liebesgeschichte vom Suchen und Finden des Glücks
Romy hat ein besonderes Händchen für die Liebe. Denn wann immer sie zwei Singles zusammenbringt, entsteht daraus das ganz große Glück. Die Glücksfee selbst hält das jedoch für Quatsch, alles skurrile Zufälle. Wie sonst ist zu erklären, dass ausgerechnet sie ihren Mr. Right noch nicht gefunden hat? Bis David auftaucht und auch Romy sich endlich verliebt. Doch damit scheint der Zauber gebrochen: Eine Beziehung nach der anderen zerbricht. Aber wie kann sich Romy zwischen ihrem Glück und dem ihrer Freunde entscheiden?
Zeit für die große Liebe - Zeit für Romy 

Meine Meinung:
Ich bin ganz gut in die Geschichte gekommen und fand den Schreibtstil sehr gut. Das Buch ließ sich leicht und schnell lesen. Hin und wieder kam ich allerdings ein wenig durcheinander oder musste überlegen wer jetzt wer ist. Im Prinzip hätte dem Buch sicher ein paar Charaktere weniger ganz gut getan. Die Situationen, die Romy mit ihren Kunden hatte, fand ich oft sehr motivierend; und dennoch teilweise echt chaotisch. Zwischendurch war ich dann leider ein wenig gelangweilt, bzw empfand ich das Buch als sehr gezwungen und klischeehaft. Dennoch ist es ein nettes Buch für zwischendurch. 

Janna Solinger ist das Pseudonym der erfahrenen Autorin Jennifer Benkau, die bereits in frühen Jahren mit dem Schreiben begann. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern im Rheinland. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Freitag, 30. August 2019

[Rezension|Werbung] „Die Bücherinsel“ von Janne Mommsen



„Die Bücherinsel“ ist ein Roman von Janne Mommsen und erschien 2019 im Rowohlt Verlag.

Sandra Malien lebt in einem kleinen Haus am Strand. Eines Tages landet sie zufällig in dem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Hier treffen sich Büchernarren, aber auch diejenigen unter den Insulanern, die abends nicht allein vor dem Fernseher sitzen wollen. Besonders sympathisch ist Sandra der charmante Schulleiter Björn. Bei einem Picknick am Strand verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nur hat Sandra ein Problem: Dass die quirlige Frau nicht lesen und schreiben kann, ahnt auf der Insel niemand. Hat die Liebe zu Björn trotz aller Geheimnisse eine Chance?

Meine Meinung:
Nach „Die kleine Inselbuchhandlung“ habe ich mich sehr auf „Die Bücherinsel“ gefreut. Ich war mir ziemlich sicher, dass in dem Buch Charaktere aus „Die kleine Inselbuchhandlung“ vorkommen. Das mag ich so an Büchern von Janne Mommsen. Die Idee eine Analphabetin in einen Lesekreis zu schicken finde ich total verrückt aber einfach nur genial. Janne Mommsen hat hier wieder ein richtig schönes Wohlfühlbuch erschaffen, Inselluft inklusive. Eine tolle Urlaubslektüre. „Die Bücherinsel“ kann man im Übrigen auch gut lesen wenn man „Die kleine Inselbuchhandlung“ nicht gelesen hat. Dennoch empfehle ich natürlich beide Bücher zu lesen.

Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Rowohlt Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Montag, 26. August 2019

[Rezension|Werbung] „Völlig losgelöst“ von Susanne Weingarten




„Völlig losgelöst“ ist eine Art Ratgeber von Susanne Weingarten und erschien 2019 im Spiegel Buchverlag.

In der Dreizimmerwohnung stapeln sich Flohmarktfunde und modische Fehlkäufe, und durch den lang erhofften Karrieresprung dreht sich das Hamsterrad nur noch schneller. Vielen Menschen geht es ähnlich: In unserer Welt voll Hektik und Überfluss sehnen wir uns danach, uns wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren und Zeit zu haben für Familie, Freunde und uns selbst. Konsumforscher, Psychologen und überzeugte Minimalisten zeigen in diesem Buch, wie wir uns von Unwichtigem trennen, nachhaltig konsumieren und uns endlich wieder frei fühlen – denn weniger ist in der Tat mehr. 

Meine Meinung:
Dieser kleine praktische Ratgeber ist in 3 Teile geteilt. Jeder Teil enthält kleine Geschichten, Briefe oder Artikel. Da ich selbst viel beispielsweise viele Koch- und Backzeitschriften sammel und mich nur schwer von Dingen trennen kann, habe ich mir von dem Büchlein praktische Tipps zum Ausmisten erhofft. Leider konnte ich die nicht so recht finden. Einige Geschichten haben mich aber beeindruckt und gefesselt. Im Großen und Ganzen ist es ein nettes kleines Buch für zwischendurch aber nichts, was mir auf Ewigkeiten im Kopf bleiben wird. 

Susanne Weingarten, geboren 1964, ist promovierte Amerikanistin. Sie begann ihre journalistische Karriere 1992 beim SPIEGEL, lebte und arbeitete später mehrere Jahre in Los Angeles und Boston als freie Publizistin. 2008 übernahm sie die Leitung des Kultur-Ressorts beim SPIEGEL und ist seit 2015 als Leiterin des Ressorts Sonderthemen verantwortlich für die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich beim Spiegel Buchverlag / Penguin Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 25. August 2019

[Rezension|Werbung] „Weil wir Flügel haben“ von Vanessa Diffenbaugh





„Weil wir Flügel haben“ ist ein Roman von Vanessa Diffenbaugh und erschien 2019 im Blanvalet Verlag.

Seit vierzehn Jahren arbeitet die dreiunddreißigjährige Letty von morgens bis abends, während ihre Kinder, Alex und Luna, von ihrer Mutter erzogen werden. Als Lettys Eltern nach Mexiko zurückkehren, muss sie zum ersten Mal ihren Mutterpflichten nachgehen und Verantwortung für andere übernehmen. Panisch versucht sie sich dem Ganzen zu entziehen, doch einen Autounfall, eine ungewöhnliche Begegnung und einen Krankenhausaufenthalt später bekommt sie endlich die Möglichkeit, denen, die sie liebt, ein schöneres Leben zu bieten. Doch kann Letty ihre Ängste überwinden und ihre zweite Chance im Leben nutzen? 

Meine Meinung:
Ich vermute, dass ich mir von dem Buch einfach zu viel erhofft habe; anders kann ich mir gar nicht vorstellen, dass ich leider so sehr enttäuscht wurde. Vielleicht habe ich auch einfach ein zu hohes Rechtseinsbewusstsein. Die Protagonistin, Letty, hat mich einfach immer und immer wieder wütend gemacht. Ich konnte wirklich nicht verstehen, warum sie so mit ihren Kindern umgeht. Beim Lesen konnte ich an nichts anderes denken und bin zwar gut durch die Geschichte gekommener, aber das schlechte Gefühl zog sich leider durch das ganze Buch und somit kann ich einfach nicht mehr Sterne geben. 

Vanessa Diffenbaugh ist Kunsterzieherin und Schriftstellerin. Sie ist nicht nur künstlerisch, sondern auch sozial sehr engagiert. Sie unterstützt verschiedene Kinderhilfsorganisationen und setzt sich für die Förderung von Pflegefamilien ein. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt sie in Monterey, Kalifornien. Ihr Debütroman »Die verborgene Sprache der Blumen« war weltweit ein Bestseller. 

Fazit: 


Ich möchte mich recht herzlich beim Limes/Blanvalet Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Warum es hier so lange still war

Hallo Ihr Lieben, 

Nun ja, eine ganze Zeit war es hier nun still und das leider nicht ohne Grund. 

Das Jahr 2019 ist irgendwie nicht so richtig unser Glücksjahr, obwohl es eigentlich vielversprechend klang - unsere Hochzeit stand an, mein Mann sollte seinen runden Geburtstag feiern und die Zwillinge sollten in die Schule kommen. Aber irgendwie kam alles anders. 

Ich habe mich schon 2018 nicht so sehr fit gefühlt und seit September ging es mir auch nie richtig besser. Ich habe mich aber durchgekämpft bis im Januar 2019, vermutlich ausgelöst durch den Stress eines Autounfalls meines Vaters, irgendwie nichts mehr ging. Plötzlich wurde mein Gesicht rot und brannte und schmerzte. Ich konnte nicht mehr reden, oder gar richtig essen. Es war grausig. Nach langem Diskutieren habe ich dann kurzfristig einen Termin beim Hautarzt bekommen (der erste hat mich mit höllischen Schmerzen abgewiesen). Es wurden aber nur Allergietests durchgeführt. So war ich wieder auf mich gestellt. Die Hautklinik brachte auch nicht viel Neues, außer einige gute Tipps zur Behandlung zu Hause. Es verbesserte sich einfach nichts. Man ist einfach nur hilflos wenn keiner weiß, was mit einem los ist. Nach langem Warten, einigen Wochen Krankschreibung, vielen Arztbesuchen und einigen Bluttests weiß man nun, dass es etwas in Richtung Autoimmunerkrankung ist. Es gilt noch herauszufinden, was genau es ist. Die Bluttests ergaben immer mal unterschiedliche Werte und somit kann das noch nicht eindeutig geklärt werden. Aber der Strohhalm ist da und so denke ich - positiv wie ich eigentlich immer bin - dass mir bald geholfen wird. Wie oft und in welchen Situationen die Schübe kommen konnte ich noch nicht ganz herausfinden, aber ich lerne mit der Situation umzugehen. Vieles hat sich geändert.

Somit haben wir schweren Herzens auch unsere geplante Hochzeit vorerst abgesagt. Mir war beim besten Willen nicht nach Kleid suchen, Deko planen und sonstwas für Vorbereitungen. Am Tag der geplanten Hochzeit haben wir stattdessen eine tolle und gemütliche Geburtstagsfeier für meinen Mann geschmissen. Außerdem haben wir im Sommer 3 Wochen Urlaub genossen.Das war bitter nötig und Balsam für die Seele. Vor 3 Wochen wurden nun auch unsere Zwillinge eingeschult. Eine spannende Zeit!

Gelesen habe ich in der Zeit leider fast gar nicht. Und so möchte ich mich bei allen Verlagen für die lange Lese- und Bloggerabstinenz entschuldigen. Ich hole in der nächsten Zeit alle möglichen Rezensionen nach und lese nach und nach meine Rezensionsexemplare. Ich habe wieder richtig Lust! 

Ich danke euch für euer Verständnis und freue mich, dass es hier jetzt wieder richtig los geht.