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Donnerstag, 17. November 2022

[Rezension│Werbung] "Die Heimkehr der Störche“ von Theresia Graw

 


1952: Dora ist nach ihrer Vertreibung aus Ostpreußen mit ihrer Familie auf einem Hof in der Lüneburger Heide einquartiert worden. Die einstige Gutstochter ist von der Enge und den täglichen Reiberein mit der Bäuerin erdrückt. Sie träumt davon, Tierärztin zu werden und bricht für ein Studium auf nach Berlin. Dort bekommt sie Hinweise zum Verbleib ihrer großen Liebe Curt von Thorau, der seit Kriegsende als verschollen galt. Sie macht ihn schließlich in einem Stasigefängnis ausfindig und kämpft mit allen Mitteln um seine Freilassung. Doch während der Unruhen im Juni 53 gerät sie zwischen die Fronten und muss Hals über Kopf fliehen. Wird Dora es noch einmal schaffen, neu anzufangen – und Curt wiederzufinden?


Meine Meinung:
Nachdem mir der erste Teil der Gutsherrin Saga so gut gefiel war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Hier geht es um die Zeit von 1952 bis 1954. Man begleitet wieder Dora Twardy und sie erlebt so viel. So viele tolle Sachen, aber mindestens genauso viel schreckliche Dinge. Ich konnte das Buch teilweise sehr, sehr schwer aus der Hand legen. Es war so mega spannend. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber ich war so überrascht und einfach gefesselt. Theresia Graw schafft es den Leser mitzureißen, sodass man stets das Gefühl hat mitten in der Geschichte zu sein. Ihr Schreibstil spricht mich sehr an. Ich habe gesehen, dass die Geschichte im nächsten Jahr weitergehen soll. Darauf freue ich mich wirklich sehr und bin ganz gespannt. 


Autor:
Theresia Graw wurde 1964 in Oberhausen geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft war sie als Reporterin und Moderatorin für verschiedene Privatsender tätig, bevor sie zum Bayerischen Rundfunk wechselte. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin schreibt sie Romane. »So weit die Störche ziehen« ist ihr persönlichstes Buch, in dem sie die Geschichte ihrer aus Ostpreußen stammenden Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Theresia Graw hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.


Ich möchte mich recht herzlich beim Ullstein Buchverlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Ullstein

Sonntag, 2. Oktober 2022

[Rezension│Werbung] "So weit die Störche ziehen“ von Theresia Graw


Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden. Ihr Vater wird eingezogen und übergibt ihr die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …


Meine Meinung:
Der Auftakt der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw hat mir sehr gut gefallen. Der Leser bekommt eine derart realistische Darstellung aus der Zeit um 1939 bis 1945, dass man durchaus auch mal den Tränen nahe ist. Theresia Graw beschreibt hier auch ihre eigene Familiengeschichte. Theresia Graw schafft es den Leser ein Teil der Geschichte sein zu lassen. Absolut mitreißend geschrieben. Ich war stets an der Seite von Dora und habe mitgefiebert. Durch den schrecklichen Krieg verlief ihr Leben anders als geplant. Aber sie ist eine sehr starke Frau und kämpft sich durch die Zeit. Die Charaktere im Buch sind wirklich spannend beschrieben und dargestellt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Leseempfehlung.


Autor:
Theresia Graw wurde 1964 in Oberhausen geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft war sie als Reporterin und Moderatorin für verschiedene Privatsender tätig, bevor sie zum Bayerischen Rundfunk wechselte. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin schreibt sie Romane. »So weit die Störche ziehen« ist ihr persönlichstes Buch, in dem sie die Geschichte ihrer aus Ostpreußen stammenden Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Theresia Graw hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.


Quelle – Cover und Inhaltsangabe: Ullstein

Freitag, 12. November 2021

[Rezension│Werbung] "Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer“ von Julia Rogasch




Luises Eltern versuchen verzweifelt, die seit Jahrzehnten familiengeführte Teestube gegen die Konkurrenz der schicken Cafés auf Sylt zu verteidigen. Doch nun sind sie mit ihrer Kraft am Ende, und Luise eilt ein paar Wochen vor Weihnachten zu Hilfe. Unterstützung erhält sie dabei vom gut aussehenden Konditor Moritz, der sich im Zimmer oberhalb der Stube eingemietet hat. Zwischen Törtchen, feinen Teemischungen und kalten Winterstürmen kommen die beiden sich bald näher. Sie finden ein altes Rezeptbuch, das die Teestube retten könnte, und ein lange gehütetes Geheimnis, das sie weit in die Vergangenheit ihrer beiden Familien zurückführt. Nichts ist so, wie es scheint, und doch am Ende alles so, wie es sein muss.


Meine Meinung:
Ich hatte leider arge Probleme in das Buch zu kommen. Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr warum das so war, denn die Geschichte wurde richtig, richtig schön. Luise ist eine ziemlich taffe Frau. Sie hat schon so einiges hinter sich. Allem voran, der Tod ihrer Schwester. Nun hilft sie ihren Eltern auf der Insel, denn diese müssen sich ein paar Wochen erholen. Luises Eltern kämpfen aktuell sehr mit ihrem kleinen Café auf Sylt. Der Umsatz geht zurück und alle Ideen, die sie umzusetzen versuchen, werden von Luises Oma abgelehnt. Die biestige Rentnerin hat scheinbar immer schlechte Laune. Später in der Geschichte erfährt man auch warum das so ist. Und die alte Dame wird "geknackt". Von Moritz. Irgendwann kam für mich der Zeitpunkt an dem ich die Geschichte richtig schön und spannend fand. Bis fast zum Schluss wusste man, es gibt noch einige Geheimnisse aber ich konnte mir gar nicht so richtig denken welche. Das hat es wirklich spannend gemacht. Das Buch ist ein nettes Buch für die Vorweihnachtszeit. 

Autor:
Julia Rogasch, geboren 1983, lebt mit ihrem Ehemann und ihren Töchtern in Hannover. Seit 2010 sorgt ihr Leben als Mama mit Job täglich für Inspirationen. Ihr großes Glück ist die Familie, welche sie nun mit der Arbeit und der Leidenschaft fürs Schreiben vereinbaren kann, da man ihr die Chance bot, im Marketing via Homeoffice für das Autohaus ihre Kreativität auszuleben, für das sie bis 2010 Autos verkaufte. Wann immer der Familientrubel es zulässt, widmet sie sich privat dem Schreiben.


Ich möchte mich recht herzlich beim ullstein Buchverlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Quelle – Cover und Inhaltsangabe: ullstein

Samstag, 21. November 2020

[Rezension│Werbung] "Dann bleiben wir eben zu Hause!“ von Renate Bergmann

 


Hier schreibt Renate Bergmann, guten Morgen! Das sind verrückte Zeiten, finden Se nicht? Keiner darf aus dem Haus, schon gar nicht wir alten Leute. Heute wäre unser monatlicher Geburtstagskaffee im Rentnerverein gewesen, den haben wir natürlich abgesagt. Mit anderthalb Metern Abstand versteht eh keiner was beim Unterhalten, und die Polonaise macht so auch keinen Spaß. Aber mal ehrlich, man hat zu Hause doch immer was zu tun und man kann es sich ja schön machen. Früher nach dem Krieg mussten wir ja auch erfinderisch sein, und damals hatten wir noch kein Skeip für die Seniorengymnastik. Da fällt mir ein, ich muss noch die Teppichfransen kämmen. Und dann erzähle ich Ihnen, wie ich, Ilse und Kurt mit der Krise umgehen. Da können Se noch was lernen! Ihre Renate Bergmann


Meine Meinung:

Das Buch habe ich von meiner Schwiegermutti als Erinnerung und Dank für die Hilfe in der Corona Zeit bekommen. Mit Widmung. Das Buch ist schnell durchgelesen und beinhaltet auch in dieser schwierigen Zeit ganz viel Humor, wie man es von Renate Bergmann gewohnt ist. Man hat ganz viele einfache Rezepte für die Corona Zeit, Vorratshaltungs-Tipps und eben viel Humor. :-) Außerdem gibt es tolle und vor allen Dingen VERNÜNFTIGE Tipps, natürlich sehr charmant und lustig verpackt. Typisch Renate Bergmann eben! 


Autor:

RENATE BERGMANN, geb. Strelemann, 82, lebt in Berlin-Spandau. Sie war Trümmerfrau, Reichsbahnerin und hat vier Ehemänner überlebt. Renate Bergmann ist Haushalts-Profi und Online-Omi. Ihre riesige Fangemeinde freut sich täglich über ihre Tweets und Lebensweisheiten im „Interweb“ – und über jedes neue Buch.

TORSTEN ROHDE, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann entwickelte sich zum Internet-Phänomen. Es folgten mehrere Bestseller unter dem Pseudonym Renate Bergmann und viele ausverkaufte Tourneen.


Quelle – Cover und Inhaltsangabe: ullstein