Freitag, 3. November 2017

[Rezension] „Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein“ von Jimmy Kelly



„Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein“ ist eine Biografie von Jimmy Kelly und erschien 2017 im Heyne Verlag.

In den Neunzigerjahren füllen Jimmy Kelly und seine Geschwister die größten Hallen und Stadien in Deutschland, verkaufen mehrere Millionen CDs und verdienen ein Vermögen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Der "Family" muss sich jeder unterordnen. Erst nach dem Tod des Vaters, der innerhalb der Familie die Fäden fest in der Hand hielt, schafft Jimmy Kelly den Ausstieg aus der Familienband – und steht vor dem Nichts, denn das Erbe ist weg. In seiner Not besinnt er sich auf seine Wurzeln und zieht wieder als Straßenmusiker durchs Land. In Streetkid erzählt er erstmals, wie er aus seiner größten persönlichen Krise zu seiner wahren Berufung und zu sich selbst findet. Ehrlich, menschlich, sehr persönlich!

Meine Meinung:
Ich oute mich gerne als Kelly-Fan. In meiner Kindheit habe ich so einige Konzerte besucht (ich habe allerdings nie tagelang vor den Hallen geschlafen um in der ersten Reihe zu stehen), und die Musik lief bei mir einfach hoch und runter. Beim Video „Live at Loreley“ kann ich noch heute so ziemlich das ganze Konzert mitsingen und -sprechen. In den letzten Jahren wurde es ja ziemlich ruhig um die Kelly Family. Man wusste, es gab einen großen Knall und eigentlich hat wohl niemand mehr richtig damit gerechnet, dass es jemals ein großes Comeback geben würde. Umso überraschter waren die Fans in diesem Jahr als es für 3 Tage Konzerte in Dortmund geben sollte. Ich war sofort wieder infiziert, vom Kelly-Virus und natürlich haben wir Karten für eins der Konzerte in Dortmund gekauft. Weil wir aber so sehr im Baustress waren (das Konzert war im Mai und Ende Mai war schon der Umzug, und eigentlich war noch nichts richtig fertig im Haus), wollte ich die Karten eigentlich wieder verkaufen. Zum Glück hatte das nicht funktioniert! Das Comeback war grandios! Plötzlich konnte ich wieder alles mitsingen, und auch die vielen tausend Menschen in der Halle sangen mit und feierten die Kellys und das schöne Leben. Nicht nur einmal musste ich dicke Tränen runterschlucken.

Passend zum Kelly-Comeback hat auch Jimmy Kelly eine Art Biografie geschrieben. Das Buch musste ich natürlich unbedingt lesen. Mit vielen Schulden und ohne jegliche Berufsausbildung weiß Jimmy manchmal so gar nicht wie er seine kleine Familie ernähren soll. Also geht er zurück auf die Straße und singt – was er eh sein Leben lang getan hat. Er lernt die Gesetze der Straße neu kennen, lernt unheimlich viele Menschen kennen und erzählt in seinem Buch von diesen Menschen und dem harten Alltag auf der Straße. Jimmy erzählt witzige Geschichten, aber vor allen Dingen auch Geschichten von Menschen, die mich tief berührt haben. Ich hatte manchmal einen Kloß im Hals, musste das Buch kurz zur Seite legen und mir bewusst machen was für ein tolles Leben ich habe. Jimmy hat es geschafft durch harte Arbeit all seine Schulden zu begleichen und sicherlich gebührt auch seiner Frau und Familie ein riesen großer Respekt. Seine Frau war viel zu oft alleine mit den Kindern, und hat Jimmy somit den Rücken freigehalten. Auch ich habe Jimmy vor einigen Jahren als Straßenmusiker in Cottbus gesehen. Ich war mit meiner Mutter im Shopping-Center und hörte Musik, die mir sehr bekannt war. Als wir uns umschauten, sahen wir Jimmy. Natürlich habe ich eine CD von ihm gekauft und wollte diese unterschrieben haben. Und wie das manchmal so ist, wenn man vor den Stars seiner Kindheit steht, dann traut man sich nicht. Also musste meine Mutter mir die ersehnte Unterschrift besorgen 😊 Auch wenn ich mich wiederhole, ich habe größten Respekt vor dem, was Jimmy in den letzten Jahren geschafft hat. Das Buch zeigt: wenn man nur will, kann man eigentlich alles schaffen. Respekt! Und den neu auferlegten Ruhm gönne ich Jimmy und dem Rest der Kelly Family sehr! Auf dass sie uns noch lange mit ihren großartigen Stimmen verzaubern werden… Keep on Singing!!!!

Jimmy Kelly, eigentlich Victor James Kelly, wurde 1971 in Talavera de la Reina, Spanien, geboren. Als Mitglied der berühmten Kelly Family, einer einzigartigen Familienband, wurde er in den Neunzigerjahren zum Popstar und Teenie-Idol. Jimmy kehrte zu seinen Wurzeln zurück und spielt seit 2007 wieder auf den Straßen Europas sowie in Kleinkunsttheatern und auf Festivals. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Aachen.

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

[Rezension] „Die Herzensammlerin“ von Brigitte Kanitz





„Die Herzensammlerin“ ist ein Roman von Brigitte Kanitz und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Laura, Besitzerin des Hotels Happy Scheidung hat ein Faible für Romantik. Obwohl ihr Gasthaus zerstrittenen Ehepaaren die Trennung erleichtern soll, reisen die meisten nach nur einem Wochenende in der idyllischen Umgebung frisch verliebt wieder ab. Laura glaubt eben fest an die Liebe, und sie ist auch diejenige, die in der Familie alle zusammenhält. Als sie jedoch aus heiterem Himmel von ihrem Mann verlassen wird, stürzt ihre rosarote Welt in sich zusammen — bis sie merkt, dass sich der attraktive Adrian für sie interessiert …

Meine Meinung:
Da wir eben erst aus dem Urlaub in der Lüneburger Heide zurück gekehrt sind, war es eine nette Überraschung und ein netter Zufall, dass dieses Buch genau in der Lüneburger Heide spielt. Ich konnte mir so also auch den Hof und die Ortschaften wirklich gut vorstellen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen, es ist locker flockig und leicht zu lesen. Es gab zwar auch Stellen, die mir etwas langatmig vorkamen, aber gerade durch die lustige Oma Theodora hat es das oftmals wieder aufgewiegelt. Die Oma versucht sich immer mal wieder auf lustige Art und Weise das Leben zu nehmen, was halt einfach mal aufgrund der Skurrilität nicht funktioniert. Aber dadurch wurde die Geschichte immer mal wieder ziemlich aufgepeppt. 

Das Cover ist sehr schön, es versprüht eine wohlige Art und passt prima zum Titel.

Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten und erlebte ihre erste große Liebe mit einem waschechten Hedjer. Das eine oder andere Herz hat sie auch gebrochen, aber das ist wirklich schon sehr lange her. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien..

Fazit: 

Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Rezension] „Rosenstunden“ von Debbie Macomber



„Rosenstunden“ ist ein Roman von Debbie Macomber und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Vor neun Monaten gestand Mark Taylor Jo Marie Rose seine Liebe. Und verließ sie und das Städtchen Cedar Cove danach Hals über Kopf. Doch Jo Marie will sich nicht ein weiteres Mal in Trauer um einen Mann verlieren – sie ist fest entschlossen, ihr Glück wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Auch Emily Gaffney, ihr neuester Gast, hat Pläne für die Zukunft: Sie sucht in Cedar Cove nach ihrem Traumhaus – und hat auch schon eines im Auge. Der Besitzer, Nick Schwartz, ist allerdings alles andere als begeistert, als sie ihn kontaktiert. Doch Emily gibt nicht auf, und aus einem holprigen Start wird bald eine enge Freundschaft – oder sogar mehr …
Meine Meinung:
Dies ist nun der 6. und letzte Band der Cedar Cove Reihe und ich bin ziemlich traurig, mich nun von Jo Marie und Mark verabschieden zu müssen. In gewohnter Weise konnte mich Debbie Macomber von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich habe mir ein bestimmtes Ende für Jo Marie und Mark gewünscht und war sehr überrascht, dass der Weg doch so anders lief als ich es mir vorgestellt habe. Aber das verleiht dem Ende noch ein bisschen Würze. Die Geschichte um Emily Gaffney fand ich auch ganz wunderbar. Emily war mir direkt sehr sympathisch. Außerdem erinnert sich Jo Marie immer mal wieder an alte Gäste, was ich für das letzte Buch der Reihe sehr passend finde. 

Ich mag die Cover dieser Reihe wirklich gerne. Passend zum Titel ist dieses alte tolle Fenster geschmückt. Ich finde es wirklich herrlich. Die Bücher sind ein Hingucker im Regal.

Trotz ihrer Lese-Rechtschreibschwäche wollte Debbie Macomber schon immer Bücher schreiben. Nach einem holprigen Start hat sie sich schnell zur Bestseller-Autorin gearbeitet. Sie schreibt hauptsächlich Frauenromane und bringt seit 1986 in fast jedem Jahr ein Weihnachtsbuch raus.
Außerdem ist sie eine leidenschaftliche Strickerin und besitzt einen Wollladen in Port Orchard, Washington.
Mit ihrem Mann hat sie vier Kinder und weitere Enkelkinder. Sie leben in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.

Fazit: 


Dienstag, 3. Oktober 2017

[Rezension] „Into the Water“ von Paula Hawkins



„Into the Water“ ist ein Roman von Paula Hawkins und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Meine Meinung:
Thriller sind ja eigentlich nicht so meins, aber nachdem ich „Girl on the Train“ von Paula Hawkins gelesen habe, war klar, dass ich auch ihr neustes Werk „Into the Water“ lese. Stilistisch gesehen ist das Buch in 4 Teile gegliedert. Gerade anfangs ist es stellenweise ein wenig langatmig, aber dann kommt der Punkt, wo man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen, weil man wissen möchte, wie es endet. Die vielen Personen im Buch haben mich etwas irritiert. Und auch die Geschichte und die vielen Handlungsstränge haben mich verwirrt, aber ich denke, das ist Absicht. Das scheint Paula Hawkins Schreibstil zu sein. Der Untertitel des Buches lautet ja „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ Und ja, das stimmt. Man sollte nicht darauf vertrauen zu wissen wie es endet. Es kommt doch nochmal alles anders als man denkt. Auch wenn Thriller wirklich nicht meine Lieblingsbücher werden, so kann ich auch dieses Buch von Paula Hawkins wieder weiterempfehlen.

Dreamworks hat sich die Filmrechte für „Into the Water“ gesichert. Wir können uns also auf den Kinofilm freuen. 

Das Cover passt perfekt zum Buch.

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London und lebt auch heute noch dort. Sie arbeitete fünfzehn Jahre als Journalistin und begann dann mit dem Schreiben von Romanen. Girl on the Train eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten. 

Fazit: 

Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Samstag, 23. September 2017

[Rezension] „Erbe und Schicksal“ von Jeffrey Archer



„Erbe und Schicksal“ ist ein Roman von Jeffrey Archer und erschien 2016 im Heyne Verlag.

England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie Barrington, haben überlebt. Endlich hat Harry zu seiner großen Liebe gefunden, zu Giles' Schwester Emma Barrington. Doch ein langer Schatten droht auf die jungen Menschen zu fallen. In einer dramatischen Verhandlung obliegt es dem Haus der Lords festzulegen, wer das Vermögen der Barringtons rechtmäßig erben wird: Harry oder Giles. Harry weiß, dass die Entscheidung seine Verbindung mit Emma für immer zerstören könnte. Für die Familien Clifton und Barrington beginnt eine neue Epoche voller Intrigen und Verrat.

Meine Meinung:
Auch Band 3 knüpft sich nahtlos an den vorherigen Teil an. Einen tollen Einstieg in jedes Buch und das offene Ende, das hat Jeffrey Archer wirklich drauf. Im dritten Teil der Clifton Saga befinden wir uns in den Jahren 1945 bis 1957. Auch hier passiert wieder eine ganze Menge. Mittlerweile ist Sebastian Clifton schon zu einem recht reifen jungen Mann herangewachsen und auch seine Eltern Harry und Emma haben gut zueinander gefunden und sind ein eingespieltes – wie ich empfinde – unschlagbares Paar. Ich hoffe, das bleibt auch noch so. Ganz so gut trifft es Giles, Emmas Bruder, dann doch nicht, aber dafür ist seine Geschichte sehr sehr spannend. Ich habe wieder, zu jeder Zeit, mit allen Protagonisten mitgefiebert und war stets von Jeffrey Archers Erzählweise begeistert. Lange Weile kommt hier in keinem Fall auf. Natürlich, wie gewohnt, endet auch Band 3 mit einem „schrecklichen“ Ende. Schrecklich: weil man sofort zum nächsten Band greifen möchte, denn dieses Ende möchte man nicht auf sich sitzen lassen. Es ist so offen!!! Klare Leseempfehlung!

Das Cover ist toll und sehr passend zur Geschichte.

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Fazit: 


Dienstag, 19. September 2017

[Rezension] „Für jetzt und immer“ von Susanne Rößner



„Für jetzt und immer“ ist ein Roman von Susanne Rößner und erschien 2017 im Piper Verlag.

Am Tegernsee kündigt sich ein traumhafter Sommer an, doch die hübsche Kindergärtnerin Lena hat nichts als Sorgen: Wegen eines Missverständnisses hat sie ihren Job verloren. Zu allem Überdruss gerät sie beim Einkaufen auch noch mit einem attraktiven, aber unausstehlichen Fremden aneinander. Kurz darauf lernt sie die neunjährige Mia kennen, die ihr schnell ans Herz wächst. Als sie das Angebot erhält, Mias Kindermädchen zu werden, nimmt sie erfreut an. Eine Entscheidung, die ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird – nicht zuletzt, weil sie dadurch dem ungehobelten Unbekannten wiederbegegnet …

Meine Meinung:
Das Buch ist genau das richtige für den Sommer, ein Buch zum Abschalten. Man darf hier wirklich keine schwere Lektüre erwarten, aber eine sehr leichte Geschichte. Ich bin erst zur Hälfte des Buches warm geworden mit der Geschichte. Die Protagonisten waren mir sympathisch, sie waren allerdings auch ein wenig flach, wie ich finde. Trotzdem kann ich hier gute 3 Sterne geben. 

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist sehr modern und sommerlich gestaltet. 

Susanne Rößner lebt nach drei Jahren im Ausland (Italien und USA) heute wieder in ihrer Heimatstadt München. Als berufliches Multitalent hat sie sich unter anderem als Werbekauffrau, Assistentin eines Magiers, Geschäftsleitungsassistentin, Key Account Managerin und Tauchlehrerin engagiert.

Fazit: 3 Sterne.

Ich möchte mich recht herzlich beim Piper Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Dienstag, 12. September 2017

[Rezension] „Die Wellington Saga - Versuchung“ von Nacho Figueras



„Die Wellington Saga - Versuchung“ ist ein Roman von Nacho Figueras und erschien 2017 im Blanvalet Verlag.

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Meine Meinung:
Das ist Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie. Anfangs berichtet der Autor etwas über sich und wie diese Buchreihe entstand, ich empfand dies als sehr gelungenen Einstieg in das Buch. Dann geht die Geschichte los. Ganz langsam. Georgia ist Tierärztin und wird von ihrem Freund nach Wellington geschleift. Wie die Umstände es so wollen, bekommt sie ganz kurzfristig eine befristete Anstellung beim mächtigen Del Campo Clan. Georgia und Alejandro verbindet etwas aber Alejandros eigene Regeln verbieten eine tiefere Beziehung zu seinen Angestellten. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne und empfand sie als gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch ein wenig Romantik und Erotik liegen in der Luft. Im Vordergrund ist die Erotik aber nicht, und das empfand ich als wirklich angenehm. Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, sind die äußerst kurzen Kapitel. Das mag ich ja sehr sehr gerne. Ich freue mich nun auch schon auf die beiden weiteren Bücher dieser Trilogie.

Das Cover ist wirklich sehr schlicht gehalten, aber dennoch hat es irgendwas und es macht neugierig auf das Buch.

Ignacio »Nacho« Figueras gehört zu den bekanntesten Männern der Welt und ist das internationale Werbegesicht von Polo Ralph Lauren. Von CNN als »David Beckham des Reitsports« gefeiert, ist Figueras neben seiner Tätigkeit als Model Kapitän und Miteigentümer des preisgekrönten argentinischen Reitteams Black Watch. 2009 wurde er von den Lesern der Vanity Fair hinter Robert Pattinson und vor Brad Pitt zum zweitschönsten Mann der Welt gekürt. Mit seiner Frau Delfina und ihren vier Kindern lebt er abwechselnd in Kalifornien und Argentinien.

Fazit: 


Ich möchte mich recht herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.